{"id":408,"date":"2015-07-17T15:44:16","date_gmt":"2015-07-17T15:44:16","guid":{"rendered":"http:\/\/earbook.online\/hicen\/de\/?page_id=408"},"modified":"2015-07-23T12:50:13","modified_gmt":"2015-07-23T12:50:13","slug":"8-meilensteine-der-kindlichen-entwicklung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/earbook.online\/hicen\/de\/8-meilensteine-der-kindlichen-entwicklung\/","title":{"rendered":"8 &#8211; Meilensteine der kindlichen Entwicklung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"font-size: 32pt;\">Meilensteine der kindlichen Entwicklung\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Eulalia Juan Pastor<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">fasst zusammen, wie die kindliche Entwicklung im Alter von 0 bis 3 Jahren im Allgemeinen verl\u00e4uft, welche Unterschiede in Entwicklungstempo und -umfang \u2018normal\u2019 sind und wie Verhaltensbeobachtungen helfen k\u00f6nnen, die Fortschritte des Kindes einzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<h1>Einf\u00fchrung<\/h1>\n<p>W\u00e4hrend dieser Phase wird das Kind gr\u00f6\u00dfere Ver\u00e4nderungen durchlaufen und Fortschritte in allen Entwicklungsbereichen machen: geistig, motorisch, sozial-affektiv und sprachlich. Jedes Kind hat sein eigenes Wachstums- und Entwicklungstempo. Dies ist allgemein ausgedr\u00fcckt. Sowohl die Familie als auch das erzieherische Umfeld werden die Entwicklung des Kindes beeinflussen. Es ist wesentlich, in jeder Phase die M\u00f6glichkeiten und Bed\u00fcrfnisse eines Kindes zu kennen, um Ziele zu setzen und Aktivit\u00e4ten innerhalb des Ausbildungsprogrammes in der fr\u00fchen Aufmerksamkeitsphase zwischen null und drei Jahren auszusuchen. Diese Phase ist ausgesprochen wichtig f\u00fcr die sp\u00e4tere Entwicklung des Kindes zu einem Mitglied einer Gesellschaft \u00a0mit Wertvorstellungen, Regeln, Haltungen, die respektiert werden m\u00fcssen und nach denen man leben muss.<\/p>\n<p>Zielsetzungen des Moduls<\/p>\n<p>Die Zielsetzungen dieses Moduls sind wie folgt:<\/p>\n<p>Einen \u00dcberblick erhalten \u00fcber die kindliche Entwicklung (von null bis drei Jahren) und verschiedene Aspekte davon: Kognition, motorische Entwicklung, Zuneigung und Kommunikation.<br \/>\nMethoden zur Auswertung der Entwicklungsaspekte w\u00e4hrend der beobachteten Phase kennenlernen und die Resultate interpretieren.<br \/>\nDieses Wissen im Umgang mit Kindern nutzen und f\u00e4hig sein, Elemente zu erkennen und anzuwenden, welche die Entwicklung in bestimmten Situationen f\u00f6rdern k\u00f6nnen.<br \/>\nMethode<\/p>\n<p>Das Programm bietet zwei Arten von Lesematerial, die eine obligatorisch, die andere optional. Die erste hat zum Ziel, den Studenten mit lernplanm\u00e4\u00dfigem Inhalt zu versorgen, wie im Programm enthalten (in diesem Modul). Die zweite Art m\u00f6chte den obligatorischen Inhalt eingehender studieren, sei es in Form von Unterst\u00fctzungsmaterial oder von Kritik (Grundlekt\u00fcre, Artikel, Links, etc. wie in den Referenzen vorgeschlagen) oder das Lesen von Originaltexten der wichtigsten Autoren anregen.<\/p>\n<p>Referenzen<\/p>\n<p>Bibliographische Referenzen und Links zu Dokumenten oder Websites werden angegeben. Referenzen werden am Ende jedes Themas in Fu\u00dfnoten festgehalten.<\/p>\n<p>Grundlegende Links<\/p>\n<p>www.zerotothree.org<\/p>\n<p>www.2ears2hear.org.uk<\/p>\n<p>www.agbell.org<\/p>\n<p>www.avuk.org<\/p>\n<p>www.avli.org<\/p>\n<p>www.bcig.org.uk<\/p>\n<p>www.deafnessatbirth.org.uk<\/p>\n<p>www.deafeducation.org.uk<\/p>\n<p>www.earlysupport.org.uk<\/p>\n<p>www.eurociu.implantecoclear.org<\/p>\n<p>www.johntracyclinic.org<\/p>\n<p>www.ndcs.org.uk<\/p>\n<p>www.lehnhardt-stiftung.org<\/p>\n<p>www.audiologia.it<\/p>\n<p>www.bionicear.org<\/p>\n<p>www.dec-sped.org<\/p>\n<p>www.nidcd.nih.gov\/index.asp<\/p>\n<p>www.infanthearing.org<\/p>\n<p>www.literacytrust.org.uk\/talktoyourbaby\/index.html<\/p>\n<p>www.cdc.gov\/ncbddd\/ehdi\/<\/p>\n<h1>Kapitel 1 \u2013 Entwicklungskonzept<\/h1>\n<p>Pr\u00e4sentation<br \/>\nDies ist eine Einf\u00fchrung zum \u00fcbrigen Inhalt dieses Programmes. Das Wissen und die Beitr\u00e4ge der Hauptautoren, die in diesem Fachgebiet gearbeitet haben, werden besprochen. Ver\u00e4nderungen finden im Leben jedes Menschen statt und k\u00f6nnen durch kombinierte Faktoren erkl\u00e4rt werden: \u00a0Kontinuit\u00e4t versus Diskontinuit\u00e4t, Vererbung versus Umwelt, Regeln versus Ideographie. Es ist hilfreich, die Umst\u00e4nde, in denen Individuen sich entwickeln, zu verstehen, um ihre Entwicklung besser zu begreifen. Es ist daher notwendig, die historischen, sozio-\u00f6konomischen, kulturellen und auch ethnischen Umst\u00e4nde hervorzuheben, um nur die wichtigsten zu nennen. Schlie\u00dflich muss betont werden, dass die Entwicklung als kontinuierlicher, globaler und sehr flexibler Prozess verstanden werden muss.<\/p>\n<p>Zielsetzung<br \/>\nNachdem der Student dieses Kapitel gelesen und verstanden hat, wird er f\u00e4hig sein:<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 das Konzept von \u201cEntwicklung\u201d zu verstehen<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 er wird wissen, welche Faktoren und Umst\u00e4nde bei der Entwicklung mitspielen k\u00f6nnen,<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 und f\u00e4hig sein, die theoretischen Modelle, die diese Entwicklung erkl\u00e4ren, zu verstehen.<\/p>\n<p>Mit zunehmendem Alter ver\u00e4ndern sich die Menschen auf unterschiedlichste Art und Weise. Diese Abfolge von Ver\u00e4nderungen nennt man Entwicklung. An diesem Punkt ist es empfehlenswert, einige Konzepte, die \u00e4hnlich, aber doch unterschiedlich sind, zu erkl\u00e4ren:<\/p>\n<p>Wachstum: bezieht sich auf quantitative Ver\u00e4nderungen bezogen auf die Erweiterung der K\u00f6rperma\u00dfe.<br \/>\nReifung: bezieht sich auf morphologische Prozesse und Ver\u00e4nderungen im Verhalten, die biologisch bedingt sind.<br \/>\nLernen: bezieht sich auf die Verhaltensver\u00e4nderungen einer Person hervorgerufen durch Praxis und Erwerb von Technik.<br \/>\nEntwicklung: dies w\u00e4re die h\u00f6chste Stufe, die die vorhergehenden alle abdeckt. Der Begriff bezieht sich auf quantitative und qualitative Verhaltens\u00e4nderungen, die psychische und biologische Strukturen zusammen mit den F\u00e4higkeiten integrieren, die ein Individuum \u00fcber die Zeit erlernt.<br \/>\nKritische oder sensible Phasen treten innerhalb der Entwicklung jedes Menschen auf. Dies sind Momente, in denen eine spezielle Veranlagung vorliegt, bestimmte Dinge zu lernen. W\u00e4hrend der Kindheit ist fr\u00fche Aufmerksamkeit wichtig, um m\u00f6gliche behebbare M\u00e4ngel mildern und beseitigen zu k\u00f6nnen.\u00a0 Dies ist dank der Anpassungsf\u00e4higkeit des Nervensystems von Kindern m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Faktoren, die Ver\u00e4nderung erkl\u00e4ren<\/h2>\n<p>Drei Hauptfaktoren k\u00f6nnen psychologische Ver\u00e4nderungen erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Sie haben folgende Beziehungen untereinander:<\/p>\n<p>A)\u00a0\u00a0\u00a0 Vererbung versus Umwelt<\/p>\n<p>B)\u00a0\u00a0\u00a0 Kontinuit\u00e4t versus Diskontinuit\u00e4t<\/p>\n<p>C)\u00a0\u00a0\u00a0 Regeln versus Ideographie<\/p>\n<p>Es gibt weder einen bestimmten Konsens \u00fcber den Grad der Implikation, den diese Faktoren bei der Entwicklung haben, noch dar\u00fcber, welcher Faktor einen gr\u00f6\u00dferen Einfluss auf die Entwicklung eines einzelnen Menschen hat. Trotzdem ist es wahr, dass jeder der Faktoren die menschliche Entwicklung in irgendeiner Art beeinflusst.<\/p>\n<p>A)\u00a0\u00a0\u00a0 Vererbung versus Umwelt<\/p>\n<p>Seit der Antike herrscht eine Kontroverse \u00fcber die Frage, was der Grund sei f\u00fcr Ver\u00e4nderung: Vererbung oder Umwelt. Bis zu einem gewissen Grad ist diese Debatte nichtig, da beide Faktoren bei der Ver\u00e4nderung eine Rolle spielen.<\/p>\n<p>Die Innatisten verfochten die Biologie als fundamentalen Faktor f\u00fcr Ver\u00e4nderungen des einzelnen Menschen. Informationen, die im genetischen Code vorhanden sind, werden von den Eltern an die Kinder weitergegeben, und daher spielt die Vererbung eine fundamentale Rolle. F\u00fcr sie ist ererbte Information seit der Geburt vorhanden. Diese Information \u201ewird abgerufen\u201c, w\u00e4hrend der \u201eReifungs-Kalender\u201c voranschreitet, und dies ist der einzige Grund f\u00fcr die Menschen sich zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Environmentalisten auf der anderen Seite, dachten genau das Gegenteil. Der Grund f\u00fcr Ver\u00e4nderung\u2014und daher Entwicklung\u2014besteht im Einfluss der Umwelt. Das Kind entsteht wegen seiner Beziehung zum lebensnotwendigen Umfeld, in welchem es sich entwickelt. Einfl\u00fcsse wie Familie, Schule, Kultur, Freunde, etc. und die Lebensumst\u00e4nde des Einzelnen k\u00f6nnen die eigene Entwicklung radikal ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>B)\u00a0\u00a0\u00a0 Kontinuit\u00e4t versus Diskontinuit\u00e4t<\/p>\n<p>Ein anderer historisch viel diskutierter Faktor ist Kontinuit\u00e4t versus Diskontinuit\u00e4t.<\/p>\n<p>Verfechter der kontinuierlichen Entwicklung betrachten die Entwicklung als harmonischen und stabilen Prozess. Daher ist Ver\u00e4nderung quantitativ. Dieses Modell wird vor allem von Environmentalisten angefochten.<\/p>\n<p>Diejenigen, die Ver\u00e4nderung aus der Perspektive der Diskontinuit\u00e4t betrachten, sehen Ver\u00e4nderung als unvermittelt, manchmal unvorhersehbar an. Ver\u00e4nderung kann in \u201cSpr\u00fcngen\u201d stattfinden. Ver\u00e4nderungen sind qualitativ und oft bedeutend. Bef\u00fcrworter dieses Modells sind im Allgemeinen innatistische Autoren.<\/p>\n<p>C)\u00a0\u00a0\u00a0 Regeln versus Ideographie<\/p>\n<p>Autoren, die die These aufstellen, Ver\u00e4nderung sei eine Regel, sehen Ver\u00e4nderung als universal an. \u00a0Sie findet bei allen Kindern dieser Welt statt, unabh\u00e4ngig von ihrer Kultur oder ihrer Umwelt. Diese Ver\u00e4nderungen stehen normalerweise in Zusammenhang mit biologischen Entwicklungsaspekten und sind daher vererbt. Bef\u00fcrworter der Ideographie glauben, dass jedes \u201cIndividuum eine Welt\u201d von eigenen Erfahrungen und bestimmt durch seine Umwelt sei. In diesem Fall ist Ver\u00e4nderung individuell und wird best\u00e4rkt durch \u00a0den Kontext, obwohl es auch innere Einfl\u00fcsse durch das Individuum selbst geben kann.<\/p>\n<h2>Entwicklungszusammenhang<\/h2>\n<p>Der Zusammenhang, in welchem sich das Individuum entwickelt, beeinflusst seine Entwicklung. Daher k\u00f6nnen verschiedene Arten von Kontext einen Einfluss haben\u2014und dies ist wirklich der Fall\u2014auf die Art, in der Menschen sich entwickeln. Es gibt verschiedene Arten von Kontext, aber nur vier sind wirklich \u00e4u\u00dferst relevant: der historische Zusammenhang, der kulturelle, der sozio-\u00f6konomische und der ethnische Kontext.<\/p>\n<h2>Referenzen<\/h2>\n<p>BERGER, K.S. (2004) Kapitel 2. Theories of Development. S. 35-56 aus BERGER, K.S. (2004) Psicolog\u00eda del desarrollo: infancia y adolescencia. Madrid: M\u00e9dica-Panamericana<\/p>\n<h1>Kapitel 2 \u2013 Motorische Entwicklung<\/h1>\n<h2>Einf\u00fchrung<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend der ersten und zweiten Phase der Kindheit werden die meisten physischen und psychomotorischen F\u00e4higkeiten, die wir ein Leben lang besitzen werden, entwickelt. W\u00e4hrend dieser Jahre macht der K\u00f6rper die gr\u00f6\u00dfte Entwicklung seines Lebens durch. Der Begriff \u201cmotorische Entwicklung\u201d geht zur\u00fcck auf Wernicke. Gem\u00e4\u00df Konsens, wird er umrahmt durch die ersten beiden Lebensjahre.<\/p>\n<p>Jeder von uns hat eine unterschiedliche genetische Veranlagung. Vererbung ist sehr wichtig. Trotzdem ist die Umwelt, in der wir aufwachsen und erzogen werden auch unterschiedlich.<br \/>\nZielsetzung<br \/>\no\u00a0\u00a0 Die Grundlagen der kindlichen Entwicklung und Warnsignale in der motorischen Entwicklung zu kennen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Die physischen und motorischen Merkmale eines Kindes zwischen null und drei Jahren zu kennen<\/p>\n<h2>Geburt und erste Lebensmonate<\/h2>\n<p>Nach der Geburt muss sich das Baby an die neue Situation anpassen. Dies muss schnell geschehen. Das Kind hat seine Unabh\u00e4ngigkeit von der Mutter erlangt, und alle Funktionen\u2014Atmung, Blutkreislauf, Verdauung und Regulierung der Temperatur\u2014werden nun unabh\u00e4ngig von der Mutter ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>1953 entwickelte Virginia Apgar einen Test, um bei jedem Kind den Grad seiner Anpassung an die neue Situation zu messen. \u00a0Seither wird dieser Test auf der ganzen Welt bei jedem Neugeborenen angewendet. Der Test wird eine Minute nach der Geburt des Kindes gemacht und nach weiteren f\u00fcnf Minuten wiederholt.<\/p>\n<p>Apgar Test.<\/p>\n<p>Wie funktioniert der Test?<\/p>\n<p>Er bewertet die Lebenskraft des Neugeborenen. Es wird 1 Minute und 5 Minuten nach der Geburt gemessen und manchmal noch nach 10 Minuten.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Parameter werden untersucht:<\/p>\n<p>Herzfrequenz (die Herzschlagfrequenz wird bestimmt)<br \/>\nAtmung (Schwierigkeiten beim Atmen)<br \/>\nMuskeltonus (St\u00e4rke der Bewegung)<br \/>\nReflexe (den Nieseffekt wird ausgel\u00f6st)<br \/>\nFarbe (rosig, bl\u00e4ulich oder blass).<br \/>\nDie Maximalpunktzahl ist 10. Wenn der Wert einer der Messungen sehr niedrig ist, kann eine medizinische Intervention angezeigt sein.<\/p>\n<p>APGAR Testkriterien<\/p>\n<p>0 Punkte<br \/>\n1 Punkt<br \/>\n2 Punkte<br \/>\nKurzwort<br \/>\nHautfarbe<br \/>\nv\u00f6llig blau<br \/>\nblaue Extremit\u00e4ten<br \/>\nnormal<br \/>\nAussehen<br \/>\nHerzschlag<br \/>\nkeiner<br \/>\n&lt;100<br \/>\n&gt;100<br \/>\nPuls<br \/>\nReflexe und Reizbarkeit<br \/>\nkeine Reaktion auf die Stimulation<br \/>\nangedeutetes\/ schwaches Weinen nach der Stimulation<br \/>\nNiesen \/ Husten \/ Treten bei der Stimulation<br \/>\nGestik<br \/>\nMuskeltonus<br \/>\nschlaff<br \/>\ntr\u00e4ges Beugen<br \/>\naktive Bewegung<br \/>\nAktivit\u00e4t<br \/>\nAtmung<br \/>\nnicht vorhanden<br \/>\nschwach oder Unregelm\u00e4\u00dfig<br \/>\nstark<br \/>\nAtmung<br \/>\nWenn ein Kind geboren wird, interagiert es mit der Umwelt haupts\u00e4chlich durch unwillk\u00fcrliche Reflexe.<\/p>\n<p>Reflexe eines Neugeborenen<\/p>\n<p>Die folgenden Reflexe sind normal bei einem Neugeborenen:<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Moro Reflex. Dieser Reflex kommt vor, wenn sich der Kopf des Babies schnell bewegt, er nach hinten f\u00e4llt, oder wenn ein lautes Ger\u00e4usch das Kind erschreckt.\u00a0 Das Kind reagiert, indem es\u00a0 Arme, Beine und Nacken durchstreckt. Dann zieht es seine Arme blitzschnell zusammen. Es kann sein, dass es weint, wenn es dies tut. Dieser Reflex muss nach zwei Monaten verschwinden.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Saugreflex. Dies ist der Reflex, nach der Brust der Mutter zu suchen. Wenn man die Wange des Babies sanft mit dem Finger ber\u00fchrt, wird das Kind seinen Kopf zum Finger hin drehen. Dieser Reflex wird drei bis vier Monate anhalten.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Greifreflex. Das Kind greift nach allem, was sich in seiner Handfl\u00e4che befindet und schlie\u00dft seine Faust darum. Dieser Reflex bleibt f\u00fcnf bis sechs Monate.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Laufreflex. Wenn man das Kind unter den Armen fasst und auf eine harte Oberfl\u00e4che h\u00e4lt, wird es kleine Schritte machen. Dieser Reflex bleibt normalerweise mindestens einige Monate erhalten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des ersten Lebensjahres, bei normalen Entwicklungs- und Stimulationsverh\u00e4ltnissen, werden etwa alle drei Monate w\u00e4hrend der Stillphase wesentliche Entwicklungsschritte gemacht. Nur wenn eine offenkundige Verz\u00f6gerung im Ablauf der Entwicklungsschritte beobachtet wird, m\u00fcssen Spezialisten konsultiert werden, die\u00a0 fachkundige Aufmerksamkeit auf das Problem richten und gezielte Stimulationsprogramme durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>Das Auftreten von essentiellen Entwicklungsschritten in jedem Stadium des Lebens des Kindes h\u00e4ngt weitestgehend von der Reifung des Nervensystems und vom Myelinisations-prozess ab.\u00a0 Es ist auch abh\u00e4ngig vom Einfluss der Lebensweise und der Erziehung.<\/p>\n<p>Apgar, Virginia (1953). &#8222;A proposal for a new method of evaluation of the newborn infant&#8220;. Curr. Res. Anesth. Analg. 32 (4): 260\u201326<\/p>\n<p>Kalender f\u00fcr das Erlernen einiger Hauptk\u00f6rperhaltungen<\/p>\n<p>Verhalten<br \/>\nBeschreibung<br \/>\nAlter<br \/>\nKontrolle des Kopfes<br \/>\nDen Kopf in gerader Linie zum K\u00f6rper halten.<br \/>\n3-4 Monate<br \/>\nAuge- Hand-Koordination<br \/>\nKoordination zwischen Auge und Hand, um Objekte pr\u00e4zise zu ergreifen.<br \/>\n3-4 Monate<br \/>\nSitzposition<br \/>\nMit Unterst\u00fctzung<\/p>\n<p>Ohne Unterst\u00fctzung<br \/>\n4-5 Monate<\/p>\n<p>6-7 Monate<br \/>\nKrabbeln<br \/>\nSich auf H\u00e4nden und Knien vorw\u00e4rts bewegen<br \/>\nMit ungef\u00e4hr 8 Monaten<br \/>\nAufrecht stehen<br \/>\nMit Unterst\u00fctzung<\/p>\n<p>Ohne Unterst\u00fctzung<br \/>\n9-10 Monate<\/p>\n<p>12 Monate<br \/>\nLaufen<br \/>\nMit Unterst\u00fctzung<\/p>\n<p>Ohne Unterst\u00fctzung<br \/>\n11-12 Monate<\/p>\n<p>12-14 Monate<br \/>\nFigur 1. Kalender f\u00fcr das Erlernen einiger Hauptk\u00f6rperhaltungen. \u00a9Josep A. P\u00e9rez Castell\u00f3UIB.<\/p>\n<h2>Motorische Entwicklung bis zum dritten Lebensjahr<\/h2>\n<p>DAS KIND ZWISCHEN NULL UND EINEM JAHR<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Wenn ein Kind geboren wird, misst es etwa 50cm und wiegt 3.5 kg. Die normale fortlaufende Entwicklung (Entwicklungskurve) beginnt nun.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Die ersten vier Wochen geh\u00f6ren zur Neugeborenen-Phase, der \u00dcbergangszeit vom Leben innerhalb des Uterus zu einem unabh\u00e4ngigen Leben.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Die Merkmale eines Neugeborenen sind typisch: gro\u00dfer Kopf, gro\u00dfe schl\u00e4frige Augen, kleine Nase, zur\u00fcckversetztes Kinn (Stillen) und Pausbacken.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Der Kopf des Neugeborenen macht \u00bc seiner K\u00f6rperl\u00e4nge aus. Die Sch\u00e4delknochen werden sich erst im Alter von 18 Monaten v\u00f6llig schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Das physische Wachstum innerhalb der ersten drei Jahre ist schneller als im sp\u00e4teren Leben.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Der erste Zahn erscheint im Alter von f\u00fcnf bis neun Monaten. Mit einem Jahr hat das Baby zwischen sechs und acht Z\u00e4hnen, und mit zweieinhalb Jahren zwanzig Z\u00e4hne.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Die F\u00e4higkeit, sich frei und richtig zu bewegen, entwickelt sich schrittweise. Das Erlernen von motorischen F\u00e4higkeiten findet in einer spezifischen Abfolge statt.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Gehen zu k\u00f6nnen und mit den H\u00e4nden exakt zu greifen, sind die zwei charakteristischsten motorischen F\u00e4higkeiten des Menschen. Keine von beiden ist bei der Geburt vorhanden.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Entwicklungsgesetze:<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Cephalocaudales Gesetz: K\u00f6rperteile, die n\u00e4her beim Kopf liegen, also von oben nach unten (die Arme vor den Beinen) werden zuerst kontrolliert.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Proximodistales Gesetz: K\u00f6rperteile, die n\u00e4her an der K\u00f6rperachse liegen, werden zuerst kontrolliert (Arme, Handgelenke, Hand).<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Entwicklung der Kontrolle der K\u00f6rperhaltung (nach diesen Gesetzen).<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Mit 3 Monaten: Kontrolle des Kopfes<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Mit 3 Monaten: selbst\u00e4ndiges Umdrehen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Mit 3 \u00bd Monaten: gro\u00dfe Objekte ergreifen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Mit 4 Monaten: \u00a0Hand-Auge-Koordination. Kein Sch\u00fctteln des Armes oder Schlagen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Mit 6 Monaten: Sitzen ohne Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Mit 7 Monaten:\u00a0 gezieltes Greifen und Tasten.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Mit 8 Monaten: Krabbeln und Kriechen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Mit 10 Monaten: Stehen und mit Unterst\u00fctzung Laufen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Mit 12-14 Monaten: Beginnendes Laufen ohne Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>DAS KIND ZWISCHEN EIN UND ZWEI JAHREN<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Treppen werden entdeckt. Sie werden zuerst mit Hilfe, dann zusehends selbst\u00e4ndig bew\u00e4ltigt. Mit 14 Monaten: ein Turm aus zwei W\u00fcrfeln wird gebaut.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 St\u00f6\u00dft eine Baby-Laufhilfe, um zu gehen.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Spielt mit H\u00e4nden und F\u00fcssen Ball.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Kann kritzeln und Teile zusammensetzen, werfen und einsammeln.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Kann unerm\u00fcdlich wieder und wieder spielen.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Beginnt, selbst\u00e4ndig zu essen.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Mit zwei Jahren kann das Kind eine Tasse am Henkel halten und selbst\u00e4ndig trinken.<\/p>\n<p>DAS KIND ZWISCHEN ZWEI UND DREI JAHREN<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Kann die Pedale eines Dreirads treten.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Kann Treppen steigen, indem es abwechslungsweise den rechten und den linken Fu\u00df benutzt, und kann wieder runter laufen.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Kann sich an- und ausziehen (einfache Kleidungsst\u00fccke ohne Kn\u00f6pfe oder Rei\u00dfverschl\u00fcsse)<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Kann alleine essen, (fast) ohne schmutzig zu werden.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Kann zeichnen, kritzeln, Linien und Kreise malen.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Kann den Schlie\u00dfmuskel kontrollieren (zuerst tags\u00fcber, dann auch nachts).<\/p>\n<p>WARNSIGNALE W\u00c4HREND DER PSYCHOMOTORISCHEN ENTWICKLUNG<\/p>\n<p>Die psychomotorische Entwicklung des Kindes und ihre Bewertung in der Prim\u00e4rversorgung \u00a0(\u201ePsychomotor development of the child and its evaluation in primary Care\u201c) () A. Iceta1, M.E. Yoldi2. ANALES Sis San Navarra 2002, Vol. 25, Suplemento 2<br \/>\n1. Lebensmonat<\/p>\n<p>&#8211; Best\u00e4ndige Reizbarkeit.<\/p>\n<p>&#8211; Saugst\u00f6rung.<\/p>\n<p>&#8211; Unf\u00e4higkeit, die Augen kurz zu fixieren.<\/p>\n<p>&#8211; Keine Reaktion auf Ger\u00e4usche.<\/p>\n<p>2. Lebensmonat<\/p>\n<p>&#8211; Die Reizbarkeit h\u00e4lt an.<\/p>\n<p>&#8211; \u00dcbertriebenes Erschrecken bei Ger\u00e4uschen.<\/p>\n<p>&#8211; Heranziehen des Daumens.<\/p>\n<p>&#8211; Fehlen des sozialen L\u00e4chelns.<\/p>\n<p>3. Lebensmonat<\/p>\n<p>&#8211; Bewegt seine H\u00e4nde asymmetrisch.<\/p>\n<p>&#8211; Unf\u00e4higkeit, mit den Augen einem Gegenstand zu folgen.<\/p>\n<p>&#8211; Nicht f\u00e4hig, seinen Kopf zu halten.<\/p>\n<p>4. Lebensmonat<\/p>\n<p>&#8211; Extrem passive Haltung.<\/p>\n<p>&#8211; Geschlossene F\u00e4uste.<\/p>\n<p>&#8211; Hypertonie der Adduktoren (Winkel unter 90\u00ba).<\/p>\n<p>6. Lebensmonat<\/p>\n<p>&#8211; Hypertonie der Gliedma\u00dfen und Hypotonie des Nackens und Rumpfes.<\/p>\n<p>&#8211; Unf\u00e4higkeit, sich selber umzudrehen.<\/p>\n<p>&#8211; Der Moro Reflex h\u00e4lt an.<\/p>\n<p>&#8211; Unf\u00e4higkeit, sich mit Unterst\u00fctzung hinzusetzen.<\/p>\n<p>&#8211; Fehlen von absichtlichem Greifen und Tasten.<\/p>\n<p>9. Lebensmonat<\/p>\n<p>&#8211; Fehlen selbst\u00e4ndigen Bewegens.<\/p>\n<p>&#8211; Hypotonie im Rumpf.<\/p>\n<p>&#8211; Unf\u00e4higkeit zu sitzen.<\/p>\n<p>&#8211; Fehlendes Greifen und Tasten, um Dinge zu bearbeiten\/transportieren.<\/p>\n<p>12. Lebensmonat<\/p>\n<p>&#8211; Unf\u00e4higkeit zu stehen.<\/p>\n<p>&#8211; Anormale Reflexe.<\/p>\n<p>15. \u00a0Lebensmonat<\/p>\n<p>&#8211; Unf\u00e4higkeit, alleine zu laufen.<\/p>\n<p>&#8211; Fehlen des Greifens und Tastens gegen oben.<\/p>\n<p>&#8211; Das Kind wirft keine Dinge.<\/p>\n<p>&#8211; Konstantes Wechseln von einer Aktivit\u00e4t zur n\u00e4chsten.<\/p>\n<p>18. Lebensmonat<\/p>\n<p>&#8211; Unf\u00e4higkeit, Treppen zu steigen.<\/p>\n<p>&#8211; Kind kritzelt nicht spontan.<\/p>\n<p>&#8211; Unf\u00e4higkeit, aus einer Tasse zu trinken.<\/p>\n<p>&#8211; Unf\u00e4higkeit, einen Turm aus zwei W\u00fcrfeln zu bauen.<\/p>\n<p>24. \u00a0Lebensmonat<\/p>\n<p>&#8211; Das Kind rennt nicht.<\/p>\n<p>&#8211; Unf\u00e4higkeit, T\u00fcrme aus drei bis sechs W\u00fcrfeln zu bauen.<\/p>\n<p>&#8211; Unf\u00e4higkeit, bei symbolischen Spielen mitzumachen.<\/p>\n<p>Warnsignale in jedem Alter<\/p>\n<p>&#8211; Anormale Mobilit\u00e4t, Tonus oder Haltung.<\/p>\n<p>&#8211; Unabsichtliche Bewegungen (dystonische Haltung der H\u00e4nde, Hyperextension des Kopfes\u2026)<\/p>\n<p>&#8211; Anormale Augenbewegungen.<\/p>\n<p>&#8211; Verz\u00f6gerung beim Erlernen von Elementen des Reifungsprozesses.<\/p>\n<p>Merke: Diejenigen Elemente, die zur Sprachentwicklung geh\u00f6ren, wurden aus dieser Liste der Alarmsignale entfernt. Sie wurden in Kapitel 4 des Modules 8 miteinbezogen.<\/p>\n<h2>Spielen<\/h2>\n<p>Spielen ist viel mehr als einfach nur Spa\u00df zu haben. Spielen ist ein wichtiger Teil des Lebens eines Babies und Kleinkindes. Spielen ist die \u201ct\u00e4gliche Arbeit\u201d eines Kindes: es hilft ihm zu lernen und zu wachsen. Die Eltern sind die ersten und prim\u00e4ren Ausbilder\/Erzieher des Kindes.<\/p>\n<p>Warum Spielen so wichtig ist:<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Um mehr \u00fcber sich uns seine Welt zu erfahren.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Um zu lernen, Dinge zu tun.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Um Probleme zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Um Gef\u00fchle zu erleben.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Um Selbstvertrauen zu gewinnen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Um st\u00e4rker zu werden.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Um Kontakte zu kn\u00fcpfen (teilen und abwechseln lernen)<\/p>\n<p>Spiel und Alter<\/p>\n<p>Beim Spielen geht es ums Lernen \u2013 Ein Leitfaden zum Spielen f\u00fcr Eltern von Kindern zwischen null und 2 \u00bd Jahren finden Sie unter: http:\/\/mhcs.health.nsw.gov.au<\/p>\n<p>0-9 Monate<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Mit dem Kind sprechen und ihm vorsingen. Dies hilft ihm, sprechen zu lernen und W\u00f6rter zu verstehen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Das Kind lernt, indem es Dinge ber\u00fchrt und erf\u00fchlt. Man sollte ihm ungef\u00e4hrliche Spielzeuge und Objekte anbieten: Stofftiere, Rasseln, L\u00f6ffel. Wenn das Kind mit der Rassel Ger\u00e4usche macht, lernt es, dass es selber etwas bewirken kann.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Lassen Sie das Kind jeden Tag f\u00fcr eine Weile auf dem Bauch liegend spielen. So wird es lernen, seinen Kopf stabil zu halten. Es wird dadurch st\u00e4rker und f\u00e4hig, umher zu schauen. W\u00e4hlen Sie einen sicheren Platz am Boden und legen Sie es auf eine Decke oder einen Teppich. Bleiben Sie beim Kind; passen Sie auf, dass es nicht auf dem Bauch liegend einschl\u00e4ft.<\/p>\n<p>9-18 Monate<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Erz\u00e4hlen Sie Geschichten oder lesen Sie einfache Bilderb\u00fccher vor. Oder basteln Sie ein Notizbuch mit ausgeschnittenen Bildern. Zeigen Sie auf Bilder. Sagen Sie, was auf den Bildern passiert.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Kritzeln. Lassen Sie das Kind mit ungiftigen Wachsmalstiften auf Papier malen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Lieder und Reime.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Wasserspielzeug: Schwimmendes Spielzeug, Beh\u00e4lter f\u00fcllen und ausleeren.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 W\u00fcrfel stapeln.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 F\u00fcllen Sie eine Schachtel mit verschiedenen (sicheren) Gegenst\u00e4nden und Objekten aus unterschiedlichen Materialien. Achten Sie darauf, dass Sie unterschiedliche Formen und Farben ausw\u00e4hlen. Lassen Sie das Kind nun den Inhalt des Beh\u00e4lters erforschen. Nennen Sie laut die Namen der Gegenst\u00e4nde.<\/p>\n<p>18 Monate bis zweieinhalb Jahre<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Sich verkleiden.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Mit Fingerfarben malen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Mit Kartonschachteln T\u00fcrme oder kleine H\u00e4user zum Spielen bauen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Wortspiele.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 B\u00e4lle werfen, prellen und treten.<\/p>\n<h2>Referenzen<\/h2>\n<p>APGAR, Virginia (1953). &#8222;A proposal for a new method of evaluation of the newborn infant&#8220;. Curr. Res. Anesth. Analg. 32 (4): 260\u2013267<\/p>\n<p>BERGER, K.S. (2004) Kapitel 2. Theories of Development. p. 35-56 aus BERGER, K.S. (2004) Psicolog\u00eda del desarrollo: infancia y adolescencia. Madrid: M\u00e9dica-Panamericana.<\/p>\n<p>STASSEN BERGER, K i THOMPSON, R.A. (1997) Kapitel 12. \u201cSchool Years: Biosocial Development.\u201d Aus STASSEN BERGER, K i THOMPSON, R.A.: Psicolog\u00eda del Desarrollo: Infancia y Adolescencia. Madrid: Editorial M\u00e9dica \u2013 Panamericana<\/p>\n<h1>Kapitel 3 &#8211; Kognitive Entwicklung<\/h1>\n<p>Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Einige Tage nach der Geburt ist das Baby bereits ein aktiver Erforscher seiner Umgebung. Es wird schon bald anfangen, sie zu verstehen. Wie erforscht und organisiert ein Kind diese Umwelt in Laufe der Kindheit? Wir werden versuchen, diese Frage in diesem Kapitel zu beantworten.<br \/>\nZielsetzung<br \/>\no\u00a0\u00a0 Die Grundlagen der kognitiven Entwicklung bei einem Kind von null bis drei Jahren kennen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Wissen, welche kognitiven Prozesse ein Kind benutzt, um seine Umwelt zu entdecken.<\/p>\n<h2>Die Sinne<\/h2>\n<p>Wie versteht ein Neugeborenes die Welt, in die es geboren wurde? Durch Information. Daf\u00fcr werden zwei Prozesse ben\u00f6tigt: Empfindung und Wahrnehmung.<\/p>\n<p>Unterschiede zwischen Empfindung und Wahrnehmung<\/p>\n<p>Es gibt einen gro\u00dfen Unterschied zwischen Empfindung und Wahrnehmung. Gem\u00e4\u00df Stassen und Thompson entsteht eine Empfindung, wenn ein Sensor (Sinn) einen spezifischen Stimulus erkennt. Wahrnehmung dagegen findet statt, wenn das Gehirn versucht, diese Stimuli so einzuordnen, dass sie dem Individuum bewusst werden.<br \/>\nBetrachten wir die Entwicklung jedes Sinnes individuell von den ersten Tagen an:<\/p>\n<p>A)\u00a0\u00a0\u00a0 Das Sehen ist der am wenigsten entwickelte Sinn beim Kleinkind. Trotzdem kann das Baby bedeutend besser sehen, als wir noch vor einigen Jahren annahmen.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Babies k\u00f6nnen bis zu einer ungef\u00e4hren Distanz von 20 bis 70 cm fokussieren.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Ihre Sicht in die Weite ist schlecht und verschwommen.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Man kann sagen, dass Babies dazu programmiert sind, in der Distanz zu sehen, in welcher der Austausch zwischen Mutter und Kind stattfindet.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Nach einem Jahr kann das Kind auf die gleichen Distanzen fokussieren wie ein Erwachsener. Es gibt zwei Gr\u00fcnde, die diese Verbesserung erkl\u00e4ren: Die Augenstrukturen, die einen korrekten Fokus m\u00f6glich machen (Linse und Ziliark\u00f6rper) haben sich entwickelt, und die Hirnstrukturen, die f\u00fcr das Sehen zust\u00e4ndig sind, haben einen Reifeprozess durchgemacht.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Babies haben in den ersten Monaten keinen Sinn f\u00fcr Tiefe. Binokulares Sehen wird erst im dritten Lebensmonat entwickelt. Diese F\u00e4higkeit entwickelt sich, wenn das Kleinkind anf\u00e4ngt zu krabbeln.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Mit 8-12 Wochen sollten Babies beginnen, Leuten oder Objekten mit ihren Augen zu folgen. Zun\u00e4chst m\u00fcssen die Kinder ihren ganzen Kopf bewegen, um die Augen zu bewegen, aber mit 2-4 Monaten sollten sie anfangen, ihre Augen unabh\u00e4ngig und mit viel weniger Beteiligung des gesamten Kopfes zu bewegen.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Farben sind von Geburt an pr\u00e4sent. Mit vier oder f\u00fcnf Monaten k\u00f6nnen Babies die meisten der \u00fcblichen Farben auseinanderhalten.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Babies ziehen Stimuli mit einem Kontrast einfachen Stimuli vor. Sie m\u00f6gen es, sich gl\u00e4nzende, sich bewegende, ger\u00e4uschvolle Objekte anzusehen. Es muss betont werden, dass das Kind nicht nur die komplizierten Dinge sucht. Es genie\u00dft es auch, all die Dinge zu beobachten, die es auf andere Art als gewohnt stimulieren k\u00f6nnen. Es ist wichtig hinzuzuf\u00fcgen, dass sie lieber neue Dinge anschauen.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Babies haben einen Favoriten: das menschliche Gesicht. Babies k\u00f6nnen viele Minuten damit zubringen, das Gesicht ihrer Mutter anzuschauen, wenn sie mit ihr spielen.<br \/>\nB)\u00a0 H\u00f6ren Die Qualit\u00e4t des H\u00f6rens ist besser als die des Sehens. \u00a0Man kann sagen, dass das Geh\u00f6r des Babies \u00e4hnlich ist wie bei Erwachsenen, obwohl es sich im Laufe der Entwicklung noch verbessert.<\/p>\n<p>Babies zeigen spezielles Interesse an der menschlichen Stimme. Von den ersten Wochen an k\u00f6nnen sie die Stimmen ihrer Familienangeh\u00f6rigen erkennen und sie von den Stimmen anderer Leute unterscheiden. Sie k\u00f6nnen sogar sagen, ob diese Leute die gleiche Sprache sprechen wie ihre Eltern oder eine andere.<br \/>\nEntwicklung des H\u00f6rens<\/p>\n<p>(M.P.Downs. Hearing in children. Salvat.BCN.1981)<\/p>\n<p>a)\u00a0 Entwicklungsphasen bei der Lokalisierung von Schall<\/p>\n<p>1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Links nach rechts\u00a0\u00a0\u00a0 Augenbewegung\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 mit 12 Wochen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Links nach rechts\u00a0\u00a0 \u00a0Kopfbewegung\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0mit 16 Wochen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Bis zur 36sten Woche verbessert sich das Kind bei der Lokalisierung von Schallquellen. Nach anf\u00e4nglicher Augenbewegung kommt der tonische Reflex des Halses dazu, durch welchen die Bewegung des Kopfes entwickelt wird. Die Kopfbewegung nach einem Schallstimulus wird in einem gestreckten Winkel ausgef\u00fchrt, vom Ohr her oder von wenig unterhalb. Eine Kopfbewegung folgt dem Schallstimulus, wenn er auf Schulterh\u00f6he produziert wird.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass\u00a0 60% der Kinder Schall zuerst auf der rechten und erst dann auf der linken Seite lokalisieren.<\/p>\n<p>\u00a7\u00a0 In allen F\u00e4llen und Phasen wird Schall erst von unten und erst dann von oben lokalisiert.<\/p>\n<p>b) H\u00f6rstadien<\/p>\n<p>Alter<\/p>\n<p>Reaktionen\u2014Verhalten<br \/>\n0 bis 14 Tage<br \/>\nDas Kleinkind erschrickt bei einem pl\u00f6tzlichen lauten Ger\u00e4usch.<br \/>\nDas Kleinkind blinzelt bei einem pl\u00f6tzlichen lauten Ger\u00e4usch.<br \/>\nDas Kleinkind h\u00f6rt auf zu schreien, wenn seine Mutter anf\u00e4ngt, mit ihm zu sprechen.<br \/>\nDas Kleinkind bewegt sich im Schlaf, wenn es ein Ger\u00e4usch in der N\u00e4he h\u00f6rt.<br \/>\nDas Kleinkind h\u00f6rt auf, Saugger\u00e4usche zu machen, wenn es Ger\u00e4usche h\u00f6rt oder seine Mutter mit ihm spricht.<br \/>\n1 Monat<br \/>\nDas Kleinkind ver\u00e4ndert sein Verhalten aufgrund eines lauten Ger\u00e4usches.<br \/>\nDas Kleinkind beruhigt sich, wenn seine Mutter es tr\u00f6stet.<br \/>\nErste Differenzierungen im Gebrauch der Stimme.<br \/>\n2 Monate<br \/>\nDas Kleinkind horcht auf das L\u00e4uten einer kleinen Glocke.<br \/>\nDas Kleinkind sucht mit seinen Augen nach der Quelle eines ihm bekannten Ger\u00e4usches.<br \/>\n4 &#8211; 6 Monate<br \/>\nDas Kleinkind kann ein seitliches, nach unten gerichtetes Ger\u00e4usch lokalisieren (mit 5 Monaten).<br \/>\nDas Kleinkind horcht auf den Klang einer Stimmgabel.<br \/>\nDas Kleinkind h\u00f6rt auf zu weinen, wenn es Musik h\u00f6rt.<br \/>\n7 &#8211; 9 Monate<br \/>\nDas Kind reagiert auf seinen Namen.<br \/>\nDas Kind lokalisiert bewusst Schall, der von der Seite und von oben kommt.<br \/>\nDas Kind beobachtet, wenn Erwachsene sprechen.<br \/>\nDas Kind h\u00f6rt genau auf das Ticken einer nahen Uhr (9 Meter).<br \/>\n3 Semester. Mit 10 Monaten.<br \/>\nDas Kleinkind h\u00f6rt auf zu schreien, wenn die Mutter mit ihm spricht.<br \/>\nDas Kleinkind scheint sich der Stimme der Mutter bewusst zu sein.<br \/>\nDas Kleinkind schl\u00e4ft trotz L\u00e4rm.<br \/>\nDas Kleinkind wacht auf, wenn man sein Bett ber\u00fchrt.<br \/>\n10 Monate \u2013 1 Jahr<br \/>\nDas Kleinkind versteht \u201eNein\u201c Verbote (mit 10 Monaten).<br \/>\nDas Kleinkind horcht auf ein leises Lied aus etwa einem Meter Distanz und sucht nach der Quelle.<br \/>\nStimmliche Reaktion, wenn es Musik h\u00f6rt.<br \/>\nDas Kleinkind reagiert, wenn jemand leise seinen Namen sagt.<\/p>\n<p>2.5 &#8211; 6 Monate<br \/>\nDas Kleinkind schaut in Richtung des Sprechers.<br \/>\nDas Kleinkind ist gl\u00fccklich, wenn Musik l\u00e4uft.<br \/>\nDas Kleinkind h\u00f6rt auf sich zu bewegen, wenn es etwas Interessantes h\u00f6rt.<br \/>\nDas Kleinkind kennt seinen Namen, wenn es gerufen wird.<br \/>\nDas Kleinkind macht suchende Bewegungen solange es Ger\u00e4usche h\u00f6rt.<br \/>\nDas Kleine h\u00f6rt die Rassel, wenn es auf dem Bauch liegt.<br \/>\n18 &#8211; 36 Monate<br \/>\nDas Kleinkind unterscheidet zwischen normalem und zornigem Sprechen.<br \/>\nDas Kleinkind versteht die Bedeutung von \u201chier\u201d, \u201eschau\u201d, \u201eH\u00f6r mal\u201c.<br \/>\nDas Kleinkind zeigt auf Leute und Handlungen, die mit ihnen zu tun haben. (3 bis 5).<br \/>\nDas Kleinkind versteht \u201cauf\u201d, \u201cunter\u201d, \u201cinnerhalb\u201c, \u201eau\u00dferhalb.\u201d<br \/>\nC) Die anderen Sinne<\/p>\n<p>F\u00fchlen, Schmecken und Riechen wurden nicht so detailliert betrachtet wie Sehen und H\u00f6ren. Das F\u00fchlen ist au\u00dferordentlich entwickelt bei Babies. Aber der Geschmackssinn ist bei einem Kleinkind nicht perfekt, obwohl es bekannt ist, dass er einigerma\u00dfen funktioniert. Das Riechen ist ein wenig besser entwickelt als der Geschmackssinn, besonders wenn das Kind an einen Geruch gewohnt ist. Geschmacks- und Geruchssinn verbessern sich in den ersten Lebensmonaten und werden sich w\u00e4hrend des gesamten ersten Jahres weiter entwickeln.<\/p>\n<p>Warnsignale f\u00fcr H\u00f6rverlust<\/p>\n<p>(\u00fcbernommen von S. Burdo. CI Center Varese)<br \/>\nAb Geburt bis zum dritten Lebensmonat:<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Keine Reaktion auf laute Ger\u00e4usche.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Laute Ger\u00e4usche und Stimmen wecken das Kind nicht auf.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Keine Reaktion auf seine eigene Stimme.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Seine eigene Stimme kann es nicht beruhigen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Es l\u00e4chelt nicht, wenn man mit ihm spricht.<\/p>\n<p>Zwischen drittem und sechstem Lebensmonat:<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Kein Kopfdrehen gegen die Ger\u00e4uschquelle.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Kein Interesse an ger\u00e4uschvollen Spielzeugen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Kein \u00c4u\u00dfern von gutturalen Lauten, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Eine laute Stimme erschreckt das Kind nicht.<\/p>\n<p>Zwischen sechstem und zw\u00f6lftem Lebensmonat:<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Keine Reaktion auf den eigenen Namen oder auf die Stimmen anderer Leute.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Kein Geplapper, auch nicht wenn es alleine ist.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Kein Spielen mit Lauten oder Imitieren der Laute von Erwachsenen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Unf\u00e4higkeit, Laute des t\u00e4glichen Lebens oder bekannte Worte zu lokalisieren.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Kein Verstehen einer Verneinung oder eines Lebewohls, wenn nicht eine entsprechende Geb\u00e4rde verwendet wird.<\/p>\n<p>Zwischen zw\u00f6lftem und achtzehntem Lebensmonat:<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Unf\u00e4higkeit, einfache Anweisungen auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Keine regelm\u00e4\u00dfige Verwendung von W\u00f6rtern, die es kennt.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Vokabular von weniger als 10 bis 15 W\u00f6rtern.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Das Kind sagt nicht \u201cMama\u201d oder \u201cPapa\u201d<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Kein Zeigen auf bekannte Objekte und Leute, wenn sie erw\u00e4hnt werden.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Kein benennen bekannter Gegenst\u00e4nde.<\/p>\n<p>Zwischen achtzehntem und vierundzwanzigstem Lebensmonat:<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Kein Verstehen einfacher Fragen und Unf\u00e4higkeit, auf Fragen mit \u201cja\u201d oder \u201cnein\u201d zu antworten.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Kein Verstehen von einfachen S\u00e4tzen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Kein Zeigen auf Bilder, wenn es danach gefragt wird.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Zeigt kein Interesse an Geschichten.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Kein Verstehen von einfachen Anweisungen, wenn keine Geb\u00e4rden verwendet werden.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Unf\u00e4higkeit, seinen Namen zu erkennen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Unf\u00e4higkeit Zwei-Wort-S\u00e4tze zu bilden.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Unf\u00e4higkeit, K\u00f6rperteile zu benennen.<\/p>\n<p>Zwischen vierundzwanzigstem und sechsunddrei\u00dfigstem Lebensmonat:<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Das Kind versteht \u201cnicht jetzt\u201d und \u201cgenug\u201d<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Das Kind w\u00e4hlt Gegenst\u00e4nde nach ihrer Gr\u00f6\u00dfe aus, \u201cgro\u00df\u201d, \u201cklein\u201d.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Das Kind versteht viele Verben mit T\u00e4tigkeitsbedeutung.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Die Worte des Kindes sind unverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Das Kind wiederholt keine S\u00e4tze.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Das Kind beantwortet keine einfachen Fragen.<\/p>\n<h1>Kapitel 4 &#8211; Kommunikation und Sprachentwicklung<\/h1>\n<p>Pr\u00e4sentation<br \/>\nSpracherwerb und \u2013 entwicklung sind wichtige Meilensteine in der menschlichen Entwicklung. Die wichtigsten Meilensteine in der Sprachentwicklung eines Kindes bis drei Jahre werden in diesem Kapitel aufgezeigt. Wir haben ein Interesse daran, im Detail zu untersuchen, was diese Entwicklung am meisten antreibt: die Beziehung zwischen H\u00f6ren und Sprache und die Interaktion von Familie und Kleinkind.<br \/>\nZielsetzung<br \/>\no\u00a0\u00a0 Die Grundlagen von Sprachentwicklung eines Kindes zwischen null und drei Jahren kennen.<\/p>\n<p>o\u00a0\u00a0 Die Warnsignale in der kommunikativen Entwicklung kennen.<\/p>\n<h2>Pr\u00e4verbale Sprachentwicklung<\/h2>\n<p>Um verbale Sprache zu erlernen und zu entwickeln muss ein Kind Kontakt und Beziehungen zu Menschen in seinem Umfeld haben. Das Kind wird die Sprachvoraussetzungen mithilfe dieser Kontakte erwerben. \u00dcber die Jahre haben einige Autoren \u00fcber diese Voraussetzungen geschrieben, wie zum Beispiel Schaeffer (1989), der dar\u00fcber berichtet, in welcher Art sich diese Beziehung zwischen Kindern und nahestehenden Menschen w\u00e4hrend der ersten Lebensjahre entwickelt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Schaeffer ist die Rolle der Mutter ma\u00dfgebend. Schaeffer unterteilt den Erwerb von pr\u00e4lingualer Sprache in unterschiedliche Phasen.<\/p>\n<p>a) Von Geburt an<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dieser Zeit ist es das Ziel der Beziehung zwischen Mutter und Kind, biologische Aspekte zu regulieren, die f\u00fcr das Kind lebensnotwendig sind. Innerhalb der ersten Wochen hei\u00dft dies Essen, Schlafen und Phasen der Aktivit\u00e4t zu regulieren.<\/p>\n<p>Dank der sozialen Interaktion zwischen Mutter und Kind kann das Kind diese biologischen Aspekte regulieren und stabilisieren. Auf eine bestimmte Art und Weise, schreibt die Mutter dem Kind einige Gewohnheiten vor, wann es essen und wann schlafen soll etc.\u00a0 Obwohl es auch zutrifft, dass sich die Mutter ebenfalls an die Geschwindigkeit und die Launen des Kindes anpassen und lernen muss, sie zu interpretieren. Es ist also eine Phase gegenseitiger Anpassung.<\/p>\n<p>Die ersten Monate sind f\u00fcr die Eltern ziemlich kompliziert: sie m\u00fcssen ihren Lebensstil komplett an die Geschwindigkeit und Bed\u00fcrfnisse ihres Babies angleichen.\u00a0 Der Kontakt w\u00e4hrend dieser regelm\u00e4\u00dfigen T\u00e4tigkeiten ist extrem wichtig, sowohl f\u00fcr Eltern als auch f\u00fcr Betreuungspersonen, da sie die ersten Sozialisierungsschritte des Kindes darstellen: man spricht mit dem Kind, wenn man es f\u00fcttert, es badet, es schaukelt\u00a0 etc. Es gibt viele Gelegenheiten zu kommunizieren.<\/p>\n<p>Viele Autoren haben auf dem Gebiet der angeborenen Wahrnehmungsmechanismen geforscht, die das Kind mit speziellen F\u00e4higkeiten ausstatten, um ihm die Interaktion mit Erwachsenen zu erm\u00f6glichen. Deshalb achtet die Mutter darauf, solche Kontakte mit ihren Kindern aufrechtzuerhalten. Man kann sagen, dass die M\u00fctter in gleichem Masse daf\u00fcr ausgestattet sind, mit ihren Kindern Beziehungen zu pflegen, wie die Kinder vorbestimmt sind, mit Erwachsenen Verbindungen einzugehen.<\/p>\n<p>b) Vom zweiten bis zum f\u00fcnften Lebensmonat<\/p>\n<p>Nach Aussage einiger Autoren, beginnen Babies mit etwa zwei Monaten soziale Gef\u00e4hrten zu entdecken. In den folgenden Monaten zeigen sie spezielles Interesse an anderen Menschen, wie\u00a0 den Eltern, Geschwistern oder anderen Leuten. Auf diese Weise werden Kind-Erwachsenen-Beziehungen \u201cvon Angesicht zu Angesicht\u201c begr\u00fcndet. Dies sind in der Tat die ersten Beziehungen. Der Erwachsene ist die Hauptperson in diesen Interaktionen. Er ist verantwortlich daf\u00fcr, die Aufmerksamkeit des Kindes aufrechtzuerhalten und einen Austausch herbeizuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Austausch findet bei vielen Gelegenheiten w\u00e4hrend des Tages statt, angefangen beim F\u00fcttern, \u00fcber das Baden, bis zum Spielen. Zu Beginn ist die Rolle des Kindes passiv, da es v\u00f6llig auf die Handlungen des Erwachsenen angewiesen ist. Das Kind schaut nur, l\u00e4chelt und produziert gelegentlich Ger\u00e4usche. Daher findet diese Art von Interaktion nur dank der Mitwirkung des Erwachsenen statt.<\/p>\n<p>Die ersten Interaktionen folgen klaren Regeln; die Sprache des Erwachsenen weist charakteristische Z\u00fcge auf, die einige Autoren Baby-Sprache nennen: langsames Tempo, Satzmelodie und viele Wiederholungen, so dass das Kind den verbalen und gestischen \u00c4u\u00dferungen des Erwachsenen folgen kann.<\/p>\n<p>Die Richtung der Kommunikation ist nicht nur verbal; sie bezieht auch Kontakte durch Ber\u00fchrung mit ein. Wenn das Kind nicht reagiert, m\u00fcssen die Erwachsenen den Dialog anpassen, bis das Kind sich einschaltet. Am Ende dieser Phase sind die \u201evon Angesicht zu Angesicht\u201c Interaktionen symmetrischer. Das Kind macht viel mehr mit und ergreift die Initiative bei der Kommunikation. Kinder werden unabh\u00e4ngiger, d.h. sie werden aktive Teilnehmer. Dennoch sind sie mit f\u00fcnf Monaten noch immer von Erwachsenen abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>c) Vom f\u00fcnften bis zum achten Lebensmonat<\/p>\n<p>Mit ungef\u00e4hr f\u00fcnf Monaten beginnen die Kinder, sich f\u00fcr die Welt der Objekte zu interessieren. Sie genie\u00dfen es, die Welt zu erforschen und sie tun dies, indem sie die Dinge anfassen und anschauen.<br \/>\nDie Erwachsenen sehen, wie das Kind Interesse an Gegenst\u00e4nden entwickelt. W\u00e4hrend dieser Monate ist der beste Weg, mit dem Kind zu interagieren, indem man ihm hilft, mit der Welt der Objekte zu interagieren. W\u00e4hrend dieser Phase beginnen Mutter und Kind, Gegenst\u00e4nde aus der realen Welt zu teilen: sie spielen mit dem Ball, mit Stoff Tieren oder gro\u00dfen weichen Gegenst\u00e4nden wie z.B. farbigen W\u00fcrfeln. Auf diese Weise wird aus der physischen Welt der Gegenst\u00e4nde in kurzer Zeit ein Ausl\u00f6ser f\u00fcr sozialen Austausch. In dieser Zeit ist das Kind noch immer nicht in der Lage, die Aufmerksamkeit wie ein Erwachsener auf ein Objekt zu fokussieren. Das Kind ist normalerweise interessiert an Gegenst\u00e4nden, aber ein Erwachsener muss das alleinige Erforschen in ein soziales Erforschen umwandeln.<\/p>\n<p>In solchen F\u00e4llen greifen Erwachsene meist auf die folgenden Mittel zur\u00fcck: zeigen, schauen, Gegenst\u00e4nde bewegen und referentielle Sprache. Am Anfang dieser Periode nimmt der Erwachsene direkt die Gegenst\u00e4nde und bewegt sie, um Kontakt mit dem Kind herzustellen. Dann beginnt man referentielle Gesten (Zeigen) zu benutzen, um auf Gegenst\u00e4nde hinzuweisen. Noch sp\u00e4ter benennt der Erwachsene solche Gegenst\u00e4nde mit Worten. Der Erwachsene benutzt diese Hilfsmittel, sobald er die F\u00e4higkeiten des Kindes zur Kommunikation und sozialen Interaktion bemerkt. \u00dcberdies benutzen Erwachsene oft einige dieser Quellen zur gleichen Zeit, da Redundanz f\u00fcr Kinder dieses Alters sehr effektiv ist.<\/p>\n<p>So werden erste zwischenmenschliche Beziehungen eingegangen. Nach Vigotski sind dies die inter-psychologischen Beziehungen, bei welchen ein Erwachsener und ein Kind realen physischen Kontext durch sozialen Austausch teilen. Der Erwachsene ist nicht nur einfach ein Rollenmodell, das das Kind imitiert. Er ist kein passiver Beobachter des Kindes und best\u00e4tigt es auch nicht. Er ist aktiver Handlungstr\u00e4ger w\u00e4hrend des gesamten Prozesses. Er passt sich dem Kind an und hilft ihm wenn n\u00f6tig.<\/p>\n<p>d) Vom achten bis zum achtzehnten Lebensmonat<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Wandel im Verhalten des Kindes findet im Zeitraum zwischen dem achten und dem achtzehnten Lebensmonat statt. Kind-Erwachsenen Interaktionen werden symmetrischer. Nun beginnt was Schaeffer (1989) \u201cdas Konzept des Dialogs\u201d nennt. Das Kind ist nun f\u00e4hig zu kombinieren, was es in den zwei ersten Phasen gelernt hat. Das bedeutet, das Kind kann zu einem Erwachsenen \u00fcber Dinge aus seiner Welt sprechen. Es kann dies nun unabh\u00e4ngiger tun und auch selber Konversationen initiieren. Das ist der Grund, weshalb man sagt, dass nun der Dialog begonnen hat.<\/p>\n<p>Erste Dialoge beginnen gleichzeitig mit den ersten Zeichen symbolischer F\u00e4higkeiten mit ungef\u00e4hr achtzehn Monaten. Um einen Dialog herzustellen, braucht es zwei Dinge: erstens muss das Kind verstehen, dass in einem Dialog zwei Leute aktiv sind, und dass die Sprecher ihre Rollen vertauschen k\u00f6nnen (Sprecher versus Zuh\u00f6rer). So wei\u00df das Kind, dass es aktiv teilnehmen muss, genau wie die andere Person. Kurz gesagt, muss das Kind verstehen, dass es sich um eine wechselseitige Aktivit\u00e4t handelt. Zweitens muss das Kind verstehen, dass zu kommunizieren bedeutet, eine bestimmte Kommunikationsabsicht zu haben. Das Kind wei\u00df jetzt, dass es aus einem bestimmten Grund kommuniziert, wenn es das tut.<\/p>\n<p>Offensichtlich ist diese erst k\u00fcrzlich erworbene F\u00e4higkeit limitiert durch die in diesem Alter eingeschr\u00e4nkte Sprache. Erst in der n\u00e4chsten Phase \u2013 mit dem Erwerb der symbolischen Funktion \u2013 wird das Kind reale Konversationen haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>e) Vom achtzehnten Lebensmonat bis zum dritten Lebensjahr<\/p>\n<p>Bis zu diesem Zeitpunkt kann der gesamte kommunikative Austausch des Kindes als pr\u00e4verbal betrachtet werden, da das Kind noch keine ausreichenden sprachlichen F\u00e4higkeiten hatte, um gesprochene Sprache zu benutzen. Mit achtzehn Monaten erscheint die symbolische Funktion. Diese Neuerwerbung erm\u00f6glicht es dem Kind, gesprochene Sprache zu benutzen. Die F\u00e4higkeit, Sprache zu nutzen, bringt das Kind mitten in die sogenannte \u201eKonversationsperiode\u201c. Diese Periode ist ein weiterer Schritt in Richtung Symmetrie. Das Kind ist noch weit davon entfernt, seine volle Kommunikationskapazit\u00e4t zu erreichen. Tats\u00e4chlich kann gesagt werden, dass Kommunikationsf\u00e4higkeit im Sinne von Kommunikation guter Qualit\u00e4t erst ungef\u00e4hr im Alter von sieben Jahren auftritt. Trotzdem wird die Basis f\u00fcr die Kommunikationsf\u00e4higkeit zu diesem Zeitpunkt gelegt.<\/p>\n<p>Interaktionen mit anderen Menschen werden weniger physisch und mehr symbolisch. Dieses neue verbale Kommunikationssystem ersetzt nicht einfach die non-verbale Kommunikation. Die zwei Systeme existieren vielmehr parallel. Tats\u00e4chlich pr\u00e4sentieren Erwachsene weiterhin sowohl non-verbale als auch verbale Kommunikationssysteme. Das Auftreten von Sprache jedoch modifiziert das Denken des Kindes.<\/p>\n<h2>Sprache bis zum Alter von drei Jahren<\/h2>\n<p>Die ersten Interaktionen zwischen Mutter und Kind, die oben erw\u00e4hnt wurden, erm\u00f6glichen das Auftreten und die Entwicklung der sogenannten pr\u00e4verbalen Sprache. Wie Stassen Berger und Thompson (1997) darlegen, sind die Kinder von Geburt an mit der F\u00e4higkeit ausger\u00fcstet, Sprache zu erlernen. Das ist so dank einer angeborenen Begabung und ihrer Erfahrung mit der Welt der Sprache und anderen Menschen. Das Kind ist schon in den letzten Monaten der Schwangerschaft Sprache ausgesetzt. Kurt nach der Geburt k\u00f6nnen Kinder die Sprache ihrer Eltern erkennen und ihre Sprache von einer Fremdsprache unterscheiden. Dies bedeutet, dass das Kind die Bef\u00e4higung hat, einige Aspekte von Sprache schon in einem sehr fr\u00fchen Stadium zu verarbeiten. Dies hei\u00dft auch, dass das Kind den Kontakt mit anderen braucht, um solche F\u00e4higkeiten zu entwickeln. Das Tempo, in dem das Kind lernt zu sprechen, zeugt von der Effizienz dieser F\u00e4higkeiten.<\/p>\n<p>Die Sprachentwicklung in den ersten Jahren ist beeindruckend. Der Wandel findet allm\u00e4hlich in verschiedenen Phasen statt. Offensichtlich lernt das Kind, Sprache zu verstehen, bevor es lernt zu sprechen. Und es beherrscht dies schon im ersten Jahr perfekt.<\/p>\n<p>Eine kurze Zusammenfassung der Meilensteine, die ein Kind innerhalb der ersten zwei Jahre erreicht, ist nachfolgend dargestellt.<\/p>\n<p>a) Von der Geburt bis zum zweiten Lebensmonat<\/p>\n<p>Von Geburt an sind Kinder dazu veranlagt, Sprache zu erkennen. Deswegen sind sie f\u00e4hig, verschiedene Laute zu unterscheiden, die Worte\u2014mit Ausnahme derjenigen Kinder, die unter angeborener Taubheit leiden. Kinder k\u00f6nnen Silben, Betonung und so weiter auseinander halten. Die F\u00e4higkeit, Sprache schon in einem so fr\u00fchen Alter zu verstehen, erm\u00f6glicht eine rasche Sprachentwicklung.<\/p>\n<p>Kinder k\u00f6nnen die meisten Phoneme ihrer Sprache schon in einem sehr fr\u00fchen Alter erkennen. Obwohl sie noch nicht die Bedeutung hinter den Lauten verstehen, fangen Kinder schon sehr fr\u00fch an, diese Laute zu produzieren. W\u00e4hrend der ersten zwei Monate (Im englischen Text hei\u00dft es \u201eyears\u201c, macht aber keinen Sinn) \u00a0sind die Kinder vornehmlich am Weinen, Schreien, St\u00f6hnen und manchmal Lachen. Dennoch sind diese Laute noch nicht charakteristisch f\u00fcr Sprache. Sie sind nur\u00a0 physiologische Produktionen. Und trotzdem sind sie die ersten Laute, die ein Kind produziert.<\/p>\n<p>b) Vom zweiten bis zum sechsten Lebensmonat<\/p>\n<p>Vom zweiten (Englisch dritten?) bis zum sechsten Lebensmonat tauchen neue Laute auf. Alte Laute m\u00fcssen gefestigt und ausgebaut werden: \u00a0neue Schreie, Murmeln, Stimmlaute etc. Diese Laute sind normalerweise richtige Vokalisierungen, haupts\u00e4chlich bestehend aus Vokalen. Diese neuen Laute sind die Vorstufe zum sogenannten \u201cPlappern\u201d oder \u201eBabbeln\u201c.\u00a0 In dieser Phase scheint es keinerlei Unterschiede zu geben zwischen den Lautproduktionen eines normalh\u00f6renden Kindes und denjenigen eines Kindes mit H\u00f6rverlust.<\/p>\n<p>c) Vom sechsten bis zum zehnten Lebensmonat<\/p>\n<p>Vom sechsten bis zum zehnten Lebensmonat f\u00e4ngt das Kind an zu plappern. Plappern meint Vokale und Konsonanten-Wiederholungen in Silben (ma-ma-ma, pa- pa- pa, da- da- da). Die ersten solchen Plapper-Laute werden \u201ereduplizierendes Babbeln\u201c genannt, da das Kind einfach die gleiche Silbe repetiert. Dies ist eine wichtige Phase: wenn das Babbeln fortschreitet, sind die Eltern durch ihre ersten Interaktionen mit ihrem Kind motiviert. Sie imitieren seine Lautproduktionen und geben ihnen eine Bedeutung. Kurz gesagt wird eine Art \u201eDialog\u201c hergestellt.<\/p>\n<p>Es scheint, dass Kinder aus der ganzen Welt, das gleiche Babbeln teilen. Das hei\u00dft,\u2014in seinem Anfangsstadium\u2014ist Babbeln universell, Kinder babbeln also in jeder Sprache gleich. Trotzdem werden die produzierten Laute allm\u00e4hlich auf die der eigenen Sprache limitiert. Dieses Ph\u00e4nomen hat offenbar einen Zusammenhang mit der Funktionalit\u00e4t des H\u00f6rens. Ein Kind ben\u00f6tigt offenbar H\u00f6rr\u00fcckmeldungen, um Sprachlaute korrekt unterscheiden zu k\u00f6nnen. Darin liegt die enorme Wichtigkeit von Neugeborenen-H\u00f6rscreening Programmen. Sie erlauben uns, einen H\u00f6rverlust schon in den ersten Lebenstagen zu entdecken, in den ersten drei Lebensmonaten eine Diagnose zustellen, und eine Behandlung zu beginnen, bevor das Kind\u00a0 sechs Monate alt ist.\u00a0 So werden die ernsthaften Konsequenzen, die durch einen H\u00f6rverlust w\u00e4hrend des Prozesses des Spracherwerbs und der Sprachentwicklung auftreten, verhindert. Erste Geb\u00e4rden tauchen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls auf. Die erste Geste ist das Zeigen. Das Zeigen f\u00e4ngt mit etwa sieben oder acht Monaten an. Dennoch wird es unabsichtlich verwendet. Was das Kind eigentlich m\u00f6chte, ist ein Objekt zu greifen, aber es kann es nicht erreichen, daher streckt es seine Arme aus. Erwachsene interpretieren dies als Zeigen auf einen Gegenstand, aber das ist noch nicht der Fall. Daher hat diese Geste f\u00fcr das Kind zu Anfang noch keine Bedeutung, obwohl es f\u00fcr den Erwachsenen, der das Kind beobachtet, eine Bedeutung hat.<\/p>\n<p>d) Vom zehnten bis zum zw\u00f6lften Lebensmonat<\/p>\n<p>Mit ungef\u00e4hr einem Jahr f\u00e4ngt das Kind an, das meiste zu verstehen, was die Erwachsenen zu ihm sagen. Es versteht einfache und kurze S\u00e4tze. Gleichzeitig beginnen die Kinder, Laute in einfachen Betonungen zu produzieren. Sie werden gew\u00f6hnlich begleitet durch einfache Gesten, die eine Bedeutung haben.<\/p>\n<p>Das reduplizierte Babbeln ver\u00e4ndert sich. Danach kann das Kind verschiedene Silben aneinander f\u00fcgen (pa-da-ba, pa-ta-ba, etc.). Dieses neue Babbeln ist bekannt als \u201ekanonisches Babbeln\u201c. Zu diesem Zeitpunkt k\u00f6nnen die Kinder bedeutungsvolle Gesten verwenden. Tats\u00e4chlich tun die Kinder dies absichtlich, damit der Erwachsene ihnen einen Gegenstand gibt, den sie nicht erreichen k\u00f6nnen. Was fr\u00fcher ein Versuch war, einen Gegenstand zu greifen, \u00a0wird nun zu einer richtigen Geb\u00e4rde. Das Kind benutzt nun einige soziale Gesten wie \u201eHallo\u201c und \u201eAuf Wiedersehen\u201c, streckt sein Gesicht nach vorn, wenn es um einen Kuss gebeten wird und so weiter.<\/p>\n<p>e) Vom zw\u00f6lften bis zum achtzehnten Lebensmonat<\/p>\n<p>Wenn das Kind ein Jahr alt ist, kann es ein oder zwei Worte sagen, obwohl es sie nicht perfekt ausspricht. Von nun an w\u00e4chst sein Vokabular graduell jeden Monat, bis es 50 W\u00f6rter erreicht. Dennoch versteht das Kind viel mehr als es produzieren kann. Die meisten dieser Worte sind die Namen von Menschen oder Gegenst\u00e4nden, die ihm sehr vertraut sind. Darunter sind auch einige Verben. Obwohl das Kind einige Worte sprechen kann, besteht das \u201ekanonische Babbeln\u201c weiterhin.<\/p>\n<p>f) Vom achtzehnten bis zum einundzwanzigsten Lebensmonat<\/p>\n<p>Wenn die 50-Worte-Schwelle einmal erreicht wird, findet eine bemerkenswerte Explosion im Spracherwerb statt, vor allem im Hinblick auf das Vokabular. Von nun an kann das Kind 100 Worte im Monat erlernen. Mit sechs Jahren beherrscht es 8\u2019000 bis 10\u2019000 W\u00f6rter (ber\u00fccksichtigen Sie bitte, dass dies nur eine ungef\u00e4hre Berechnung ist). Heibeck und Markman (1987) haben diesen Prozess den \u201cfast mapping stage&#8220; genannt, durch den die Kinder ihr Vokabular so schnell erweitern k\u00f6nnen. Kinder lernen Nomen einfacher als Verben und Verben einfacher als Adjektive, Konjunktionen, Adverbien oder Partikel. Diese Phase wird auch \u201cholosentence\u201d (\u201cGanzsatz\u201d) genannt, da Kinder oft ein einzelnes Wort als Satz benutzen. Diese Phase kann bei Kindern mit H\u00f6rverlust verz\u00f6gert sein. Es kann sein, dass sie mehr Zeit ben\u00f6tigen, um ein \u201eBasisvokabular\u201c zu erwerben, dass es ihnen erm\u00f6glicht, die ersten zwei Wort Ausdr\u00fccke zu bilden.<\/p>\n<p>g) Vom zwanzigsten Lebensmonat bis zu drei Jahren<\/p>\n<p>Zwischen dem 21. Lebensmonat und drei Jahren verlassen die Kinder die \u201cHolophrase\u201d oder das Wort-Satz Stadium und beginnen, zwei-Wort-S\u00e4tze zu verwenden. Zum Beispiel: \u201egib Brot\u201c, \u201eMami, Wasser\u201c usw. Diese Art von Satz ist sehr einfach und besteht fast immer aus Worten, die dem Kind sehr gel\u00e4ufig sind. In dieser Phase w\u00e4chst das Vokabular weiter.<\/p>\n<p>Bezugsnormen f\u00fcr taube oder sehr schwerh\u00f6rige Kinder mit fr\u00fcher H\u00f6rverst\u00e4rkung (\u201eBenchmarks for Deaf or Hard of Hearing Children with Early Amplification\u201c)<\/p>\n<p>von \u00a0Betsy Moog Brooks, M.S. Koordinatorin des Familien Schul-Programmes am Moog Center for Deaf Education. Angepasst auf das HICEN Projekt<\/p>\n<p>FR\u00dcHE H\u00d6RVERST\u00c4RKUNG: WAS MAN ERWARTEN KANN<\/p>\n<p>Kinder, die unter 2 Jahren ein Cochlear Implant erhalten haben, waren f\u00e4hig, ausreichende Sprech- und Sprachf\u00e4higkeiten zu entwickeln, um mit 7 Jahren erfolgreich in die Regelschule integriert zu werden.\u00a0 Die unten aufgelisteten Normwerte sind ein Leitfaden zum Erreichen dieses Zieles. Bei Kindern, die mit einem Jahr implantiert wurden,\u00a0 darf\u00a0 man erwarten, dass sie die gleichen Normwerte erreichen, au\u00dfer dass sie 4-6 Monate nach der Aktivierung (mit 18 Monaten)\u00a0 m\u00f6glicherweise weniger W\u00f6rter produzieren. H\u00f6rger\u00e4te-Benutzer erbringen erfahrungsgem\u00e4\u00df die gleichen Leistungen.<\/p>\n<p>Ganz kurz nach der Aktivierung<br \/>\n* Das Kind demonstriert Erkennen eines Tones \u00fcber alle Frequenzen<br \/>\n* Das Kind demonstriert Erkennen der Ling 6 Laute: ee (feet), -o- (hot), oo (shoe), s, sh, m<br \/>\n* Das Kind demonstriert Erkennen einer Vielzahl von Umweltger\u00e4uschen<\/p>\n<p>0-4 Monate nach der Aktivierung<br \/>\n* Dies scheint eine \u201eZuh\u00f6r\u201c-Zeit zu sein. Da die Kinder noch sehr klein sind, ist es schwierig zu beurteilen, was sie wirklich verstehen.<\/p>\n<p>4-6 Monate nach der Aktivierung<br \/>\n* Das Kind identifiziert ihm bekannte W\u00f6rter, in geschlossenen Sets innerhalb von Lektionen.<br \/>\nDiese W\u00f6rter beinhalten Nomen und Verben.<br \/>\n* Es kann die meisten der Gegenst\u00e4nde oder Handlungen benennen, die es versteht.<br \/>\n* Es verwendet einzelne W\u00f6rter, um seine W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse auszudr\u00fccken.<\/p>\n<p>1 Jahr nach der Aktivierung<br \/>\n* Das Kind identifiziert 75 bis 100 W\u00f6rter, bestehend aus Nomen, Verben, einigen fr\u00fch<br \/>\nentwickelnden Adjektiven und fr\u00fch entwickelnden Pr\u00e4positionen, wenn Bilder oder Objekte<br \/>\ngezeigt werden, die diese W\u00f6rter repr\u00e4sentieren.<br \/>\n* Es entwickelt ein Verst\u00e4ndnis einiger fr\u00fch entwickelnder zwei-Wort-Kombinationen<br \/>\n(Nomen-Nomen, Nomen-Verb, Verb-Nomen)<br \/>\n* Es produziert einige fr\u00fch entwickelnde Zwei-Wort-Kombinationen<br \/>\n* Es produziert einige fr\u00fch entwickelnde Zwei-Wort-Kombinationen in einer<br \/>\nLektionsumgebung.<br \/>\n* Es benutzt einzelne W\u00f6rter und einige einfache Phrasen und Ausdr\u00fccke.<\/p>\n<p>15 bis 18 Monate nach der Aktivierung<br \/>\n* Eine Sprachexplosion scheint stattzufinden.<br \/>\n* Das Kind lernt Vokabular au\u00dferhalb des Klassenzimmers oder der Therapieumgebung.<br \/>\n* Es benutzt eine Vielzahl von Zwei-Wort-Kombinationen spontan.<\/p>\n<p>2 Jahre nach der Aktivierung<br \/>\n* Es benutzt so viele W\u00f6rter, das man sie nicht mehr z\u00e4hlen kann.<br \/>\n* Es versteht eine Vielzahl von einfachen S\u00e4tzen und Fragen<br \/>\n* Es verwendet einfache S\u00e4tze mit 4-6 W\u00f6rtern beim spontanen Sprechen.<br \/>\nFaktoren, die das Potential des Kindes, diese hohen Ziele zu erreichen, beeinflussen k\u00f6nnen:<br \/>\n* Normale Intelligenz<br \/>\n* Sein Implantat konstant tragen<br \/>\n* Keine Bedenken in Bezug auf sprachliche oder motorische F\u00e4higkeiten<br \/>\n* Passende Verst\u00e4rkung, speziell gut-angepasste H\u00f6rger\u00e4te und\/oder eine geeignete MAP bei<br \/>\neinem Cochlear Implant Tr\u00e4ger.<\/p>\n<p>http:\/\/www.hearingexchange.com\/parents-resources<\/p>\n<h2>Referenzen<\/h2>\n<p>M.P.Downs. Hearing in children. Salvat.BCN.1981 www.hearingexchange.com\/parents-resources OWENS, J. (2003) Language Development. Madrid: Prentice Hall. Kapitel2. \u201cModels of Language Development\u201d.<\/p>\n<h1>Kapitel 5 \u2013 Entwicklung von emotionalen Aspekten und Pers\u00f6nlichkeit<\/h1>\n<p>Pr\u00e4sentation<br \/>\nDas sozio-affektive Leben eines Menschen beginnt viel fr\u00fcher als wir noch vor einigen Jahren gedacht haben. W\u00e4hrend des ersten Lebensmonates kann ein Kleinkind Emotionen ausdr\u00fccken. Es kann sich schon im letzten Trimester der Schwangerschaft anderer Menschen bewusst sein. Beziehungen mit den Eltern sind besonders signifikant in diesem Zusammenhang.<br \/>\nZielsetzung<br \/>\n1. Wissen, wie die sozio-affektive Interaktion eines Kindes sich innerhalb der ersten<br \/>\nLebensjahre entwickelt.<\/p>\n<p>2. Die Rolle kennen, die die Pers\u00f6nlichkeit bei der Entwicklung des sozio-affektiven Aspektes<br \/>\nspielt.<\/p>\n<h2>Entwicklung von Gef\u00fchlen<\/h2>\n<p>Die Bindung ist eine sehr spezielle Beziehung zwischen Kleinkindern und nahestehenden Menschen. Eine Bindung herzustellen, ist einer der Hauptentwicklungspunkte in den ersten zwei Lebensjahren.<\/p>\n<p>Das Verh\u00e4ltnis zwischen dem Kleinkind und anderen Menschen ist zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig. Das Verh\u00e4ltnis zu sich selbst ist ebenfalls sehr wichtig. Das Kind muss sich selbst entdecken. Oft tut es dies \u00fcber andere. Trotzdem spielt eine Art Selbstentdeckung auch eine wichtige Rolle. Selbstentdeckung ist zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr sehr relevant. Ein Kind dieses Alters hat auch andere Arten von Beziehungen mit anderen. Seine Beziehungen werden mehr, speziell dann, wenn es beginnt, zur Schule zu gehen. Familienbeziehungen ver\u00e4ndern sich nun dramatisch. Die Rolle der Eltern ist zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig.<\/p>\n<p>Soziale und gef\u00fchlsbezogene Auswirkungen durch das Fehlen von Kommunikation aufgrund von H\u00f6rverlust m\u00fcssen ebenfalls ber\u00fccksichtigt werden. Die Isolation und die Widrigkeiten, mit denen ein taubes Kind in seiner sprachlichen und kognitiven Entwicklung konfrontiert wird, k\u00f6nnen einen negativen Einfluss auf den Prozess der sozialen Integration und auf Beziehungen haben und auch auf die emotionale Entwicklung des Menschen. Die soziale Interaktion eines tauben Menschen wird durch dies beeinflusst. Dies betrifft die Schule, da sie ein Teil des Lehr-Lern-Prozesses ist, der dank den vereinten Bem\u00fchungen einiger Menschen stattfindet.<\/p>\n<p>Trotzdem h\u00e4ngen die Konsequenzen vor allem von der F\u00e4higkeit ab, mit der Familie und in der Schule zu kommunizieren. Es muss ber\u00fccksichtig werden, dass sozialer Austausch und zwischenmenschliche Beziehungen vor allem auf sprachlichem Austausch basieren. Au\u00dferdem gibt es andere Faktoren, wie z.B. \u00fcberf\u00fcrsorgliche Familien, integrierte oder nicht-integrierte Schule, fr\u00fcher Spracherwerb f\u00fcr die Kommunikation (inklusive Geb\u00e4rdensprache), Erfahrungen in Umgebungen, die rund um die gesprochene Sprache strukturiert sind, oder Erziehungsstrategien, die Eltern anwenden in Zusammenhang mit Impulsivit\u00e4t-Selbstkontrolle und Abh\u00e4ngigkeit-Unabh\u00e4ngigkeit.<\/p>\n<p>Alle diese Schwierigkeiten bei der kommunikativen Interaktion und Eingliederung in soziale Regelsysteme verursachen eine ganze Reihe von Bed\u00fcrfnissen bei der Ausbildung eines tauben Studenten. Einige Beispiele sind das Bed\u00fcrfnis, mehr Information \u00fcber Regeln und soziale Werte zu bekommen, seine Identit\u00e4t und sein Selbstwertgef\u00fchl zu behaupten, ein Kommunikationssystem zu erlernen und teilen, das ihm erlaubt, sein Denken zu strukturieren, sein Benehmen anzupassen und mit seiner Umgebung zu interagieren.<\/p>\n<h2>Kontakt mit anderen<\/h2>\n<p>Ein wichtiger Aspekt von Klang ist seine F\u00e4higkeit, Gef\u00fchle erzeugen und zu vermitteln.<\/p>\n<p>Ein Kind lernt zu unterscheiden zwischen Zuneigung, Z\u00e4rtlichkeit, Anregung oder Wut, indem es Unterschiede bei der Intonation, Lautst\u00e4rke, Geschwindigkeit und anderen Merkmalen erkennt und auseinanderh\u00e4lt. Einfache Nachahmung dieser Laute wird ihm erlauben, in die Welt der Kommunikation eingef\u00fchrt zu werden.<\/p>\n<p>Ein Kleinkind beruhigt sich beim Klang der Stimme der Mutter und ein einmonatiges Baby, und sogar ein Kleinkind, das \u00e4lter als ein Jahr ist, f\u00fchlt sich sicher, wenn es in Rufweite seiner Mutter ist.<\/p>\n<p>Klang spielt eine wichtige Rolle w\u00e4hrend des Individualisierungs-Trennungs-Prozesses, der zwischen dem achten und sechzehnten Lebensmonat stattfindet.<\/p>\n<p>Nicht h\u00f6ren zu k\u00f6nnen kann das Kind isolieren und die Kommunikation mit und das Verstehen der gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfigen und emotionalen Welt behindern. Es erschwert auch die Nachahmung des Klangs und das spontane Lernen gesprochener Sprache. Ein taubes Kind wird korrekte m\u00fcndliche Erkl\u00e4rungen zu den Emotionen und Gef\u00fchlen anderer Menschen nicht verstehen.<\/p>\n<p>Wenn das Kind nicht vorg\u00e4ngig Informationen erh\u00e4lt und ihm nicht erkl\u00e4rt wird, weshalb Dinge passieren, wird es die Absichten anderer Leute, den Ursprung von Ereignissen und die Feinheiten, die mit verschiedenen Konzepten\u00a0 und der Komplexit\u00e4t von Dingen verbunden sind etc., missverstehen. Es ist daher normal f\u00fcr ein h\u00f6rbehindertes Kind, sich unsicher, unflexibel, egozentrisch, empfindlich, unkontrolliert und impulsiv zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Kommunikative Interaktionen zwischen einem Erwachsenen und einem tauben Kind sind normalerweise sehr viel kontrollierter und regelorientierter als diejenigen zwischen Erwachsenen und normalh\u00f6renden Kindern.<\/p>\n<p>Normalh\u00f6rende Erwachsene erkl\u00e4ren normalerweise die Gr\u00fcnde f\u00fcr Regeln oder Handlungen oder Tatsachen, die in der Zukunft passieren werden, nicht ausreichend.\u00a0 Folglich wird ein taubes Kind die Regeln nicht richtig kennen oder verstehen lernen. Sein Verhalten wird also zeitweise nicht ad\u00e4quat sein (Alonso et al., 1991).<\/p>\n<p>Im Allgemeinen ergreifen die Eltern die Initiative, Anweisungen zu geben und den Aktionsraum ihres Kindes einzugrenzen. Dem Kind wird oft wenig Spielraum zum Reagieren gelassen. Dem Kind werden \u00fcblicherweise geschlossene Fragen mit zwei Antwortm\u00f6glichkeiten gestellt: Willst Du das oder das? Solche Begrenzungen machen es schwierig f\u00fcr das Kind, Zeitabfolgen zu verstehen, weg von spezifischen Konzepten zu kommen, \u00fcber M\u00f6glichkeiten nachzudenken und Ereignisse vorauszuplanen (Clemente und Valmaseda, 1985).<\/p>\n<p>Die Schwierigkeiten, Dinge zu erkl\u00e4ren, k\u00f6nnen sogar die Toleranz der Eltern beeinflussen. Tauben Kindern werden mehr Launen zugebilligt und man ist weniger strikt mit ihnen, wenn es um Dinge geht, wie z.B. geregelt ins Bett zu gehen oder Hygienepflichten nachzukommen etc.<\/p>\n<p>Ein fr\u00fcher Kommunikationscode f\u00f6rdert einen h\u00f6heren Informationsstand, eine interne Kontrolle des eigenen Verhaltens und eine korrekte externe Kontrolle durch ad\u00e4quate Interaktion. Eltern und Erzieher m\u00fcssen die externe Kontrolle ad\u00e4quat ausf\u00fchren und m\u00fcssen den Kindern beibringen, wie sie die Messlatte h\u00f6her ansetzen und kleine Frustrationen akzeptieren lernen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Referenzen<\/h2>\n<p>MORENO, C., i CUBERO, R. (1991). Relaciones sociales: familia, escuela, compa\u00f1eros. A\u00f1os preescolares. A: J. Palacios, A. Marchesi, i C.Coll Eds. Desarrollo psicol\u00f3gico y educaci\u00f3n, I. Madrid: Alianza Psicolog\u00eda.<\/p>\n<p>PALACIOS, J., i HIDALGO, V. (1991). Desarrollo de la personalidad en los a\u00f1os preescolares. A: J. Palacios, A. Marchesi, i C.Coll Eds. Desarrollo psicol\u00f3gico y educaci\u00f3n, I. Madrid: Alianza Psicolog\u00eda.<\/p>\n<p>SHAFFER, D.R. (2002). Social and Personality Development. Madrid: Thomson<\/p>\n<p>Luterman, D., Counseling Persons with Communication Disorders and Their Families, Pro-Ed, 2001.<\/p>\n<p>Meadow, K., \u00abBurnout in Professionals Working with Deaf Children\u00bb en American Annals of the Deaf, n\u00ba 126(pp. 13-19), 1982.<\/p>\n<h1>Kapitel 6 \u2013 Entwicklung der musikalischen Empfindung<\/h1>\n<p>(von Damian Llopis)<br \/>\n&#8222;Ohne Musik w\u00e4re mir das Leben ein Irrthum&#8220;<\/p>\n<p>Friedrich\u00a0 Nietzsche.<\/p>\n<p>Musik wird definiert als kunstvoller Klang der menschlichen Stimme, von Musikinstrumenten oder beidem, unter Ber\u00fccksichtigung von Melodie, Harmonie und Rhythmus. Musik, wie Sprache, ist eine Form der Kommunikation, die auf Akustik basiert. Sie folgt bestimmten Regeln, um eine begrenzte Anzahl von T\u00f6nen in einer unbegrenzten Anzahl von Variationen zu kombinieren. F\u00fcr beide F\u00e4higkeiten gibt es eine genetische Pr\u00e4disposition, die die Menschen bef\u00e4higt, Sprache zu erlernen und musikalische Variationen von fr\u00fchester Kindheit an zu erkennen. In den ersten Lebensjahren entwickelt ein Baby, das Kl\u00e4ngen ausgesetzt ist, eine musikalische, verbale und linguistische Wahrnehmungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>In der Musik, genau wie in der Sprache, dienen gemeinsame Unterscheidungsfaktoren als Ausgangspunkt. Unter diesen Faktoren findet man Klang und Intensit\u00e4t. Kinder in der pr\u00e4lingualen Phase haben eine \u00e4hnliche musikalische Empfindungsf\u00e4higkeit wie \u00e4ltere Kinder. Vom 6. Lebensmonat an kann man die F\u00e4higkeit, Ver\u00e4nderungen in Melodien zu erkennen bestimmen. Diese musikalische Empfindung hat einen Einfluss auf pers\u00f6nliche Beziehungsaspekte. Alle M\u00fctter singen ihren Babies Melodien vor, auch wenn diese die Worte, die gesungen werden, nicht verstehen k\u00f6nnen, und im Allgemeinen wird ein spezieller, einfacher und intensiver, langsamer und emotional ausdrucksstarker Tonfall benutzt, der\u00a0 allen Kulturen gemeinsam ist.<\/p>\n<p>Ein solches Verhalten der Mutter erzeugt eine Verminderung der motorischen Aktivit\u00e4t und lange Phasen konzentrierter Aufmerksamkeit bei den Kindern. Musik, genau wie Sprache, wurde von Neurowissenschaftlern, Musikern und Therapeuten studiert. Beide Arten von Klangreizen teilen sensorische Afferenzen ,die Information zur Gro\u00dfhirnrinde transportieren.<\/p>\n<p>Sprache setzt sich zusammen aus Phonemen, Morphemen, W\u00f6rtern und S\u00e4tzen. Musik basiert auf Klang, Timbre, Rhythmus und Melodie. Zusammen erzeugen sie die musikalische Wahrnehmung. Au\u00dferdem\u00a0 haben Musik und Sprache eine Beziehung zur Erzeugung von Bildern (Erinnerungen und Ged\u00e4chtnis), motorischer Aktivit\u00e4t und Affektivit\u00e4t.<\/p>\n<p>Die Analyse zentraler Sprachverarbeitung hat gro\u00dfe Fortschritte gemacht, w\u00e4hrend die Musikanalyse komplexer ist, da man ihre verschiedenen Merkmale isoliert betrachten muss. Resultate experimenteller auf Musikverarbeitung bezogener Studien werden beeinflusst durch die musikalische Erfahrung (Musiker, nicht-Musiker oder Musikliebhaber) und durch die Art, in der musikalische Reize pr\u00e4sentiert werden. W\u00e4hrend jemand ohne Training Sprachkompetenz bez\u00fcglich Verst\u00e4ndnis und sprachlichem Ausdruck aufweisen, und musikalische Wahrnehmungsf\u00e4higkeit und Melodieerkennung spontan erworben werden kann, muss man ein Musikinstrument erst erlernen. Um die Anforderung einer harmonischen Darbietung zu erf\u00fcllen, muss ge\u00fcbt werden.<\/p>\n<p>Musik spielt eine sehr wichtige Rolle im Lernprozess eines Kindes in der Vorschule. Es ist wesentlich, dass ein Kind gleich beim ersten Kontakt mit Musik das Gef\u00fchl hat, dass es sie erzeugt. Einem Kind muss Musik gefallen, damit es lernt ihr zuzuh\u00f6ren, sie zu kennen und zu achten. Musikalische Aktivit\u00e4ten sind sehr f\u00f6rderlich: die F\u00e4higkeit zuzuh\u00f6ren wird verbessert, die Vorstellungskraft wird entwickelt, Kreativit\u00e4t wird gef\u00f6rdert, und so weiter.<\/p>\n<p>\u00fe WAS KANN MAN IN DER KINDLICHEN ENTWICKLUNG VON MUSIK ERWARTEN?<\/p>\n<p>VERBESSERUNG DER ABSTRAKTIONSF\u00c4HIGKEIT<\/p>\n<p>PSYCHOMOTORISCHE REAKTION<\/p>\n<p>MITTELFRISTIGES UND KURZZEITGED\u00c4CHTNIS.<\/p>\n<p>M\u00dcNDLICHER AUSDRUCK VON KOMPLEXEN GEF\u00dcHLEN UND KONZEPTEN.<\/p>\n<p>KLARER TREND ZUR SOZIALEN INTEGRATION.<\/p>\n<h2>Musikalische \u00dcbermittlung in der Mutter-Kind Beziehung<\/h2>\n<p>Ergebnisse der experimentellen Psychologie bringen uns interessante Daten \u00fcber den Nutzen, ein Baby zu wiegen und die Effizient, ein Baby auf dem Arm zu halten, um es zu beruhigen.\u00a0 Korner (1965, 1970) vertritt die Meinung, dass die vestibul\u00e4ren Reize, die durch den Lagewechsel hervorgerufen werden, einen beruhigenden Effekt auf das Baby haben, sogar mehr als reiner Hautkontakt.\u00a0 Genau dieselben Reize, wenn sie kurz und haupts\u00e4chlich vertikal sind, aktivieren die Aktivit\u00e4t der Sehbahn (\u201evisual sweep\u201c) und die Aufmerksamkeitsf\u00e4higkeit des Babies. Clark (1977) zeigte, dass vestibul\u00e4re Reize einen positiven Effekt auf die motorische Entwicklung des Kindes aus\u00fcben.<br \/>\nEinige Autoren weisen darauf hin, was f\u00fcr eine wichtige Rolle der Rhythmus bei den Mutter-Baby Interaktionen spielt. Ihre Arbeit zeigt, wie Wiederholungen \u00fcber die Zeit und ein regelm\u00e4\u00dfiger Mutter-Baby Interaktionsablauf die kognitive Entwicklung des Babies f\u00f6rdern. Durch bekannte Abl\u00e4ufe (Rhythmus), bereitet die Mutter das Kind darauf vor, auch das Unbekannte zu akzeptieren (Wechsel der Reize).<br \/>\nAndere Autoren zeigten den Effekt, den Reime und Wiederholung auf die Psyche aus\u00fcben. Das Vergn\u00fcgen, das die Reime in Liedern vermitteln, kompensiert das Gef\u00fchl der Distanz und Trennung, das der Schlaf mit sich bringt.<\/p>\n<p>Es ist bekannt, dass das Mutter-Baby Verh\u00e4ltnis durch eine fr\u00fche Diagnose von H\u00f6rverlust beeinflusst wird. Darum ist es sehr wichtig, dass Fr\u00fchf\u00f6rderprogramme ihre Aufmerksamkeit auf die Erhaltung dieser Verhaltensmuster richten, um den ersten Kontakt mit Musik in Form von Reimen, Liedern und Schlafliedern zu festigen, die f\u00fcr das Baby so vorteilhaft sind.<\/p>\n<p>Verzweifelte M\u00fctter beklagen, dass sie den Babies ihr H\u00f6rger\u00e4t oder Cochlear Implant ausziehen m\u00fcssen, bevor sie sie schlafen legen. Deshalb kann das Baby ihnen nicht l\u00e4nger zuh\u00f6ren, daher fragen sie sich \u201cwas es f\u00fcr einen Zweck hat, einem tauben Kind vorzusingen\u201d. Erstens ist es kein Muss, H\u00f6rger\u00e4t oder CI auszuziehen, wenn das Kind am einschlafen ist. Und sogar, wenn man es auszieht, profitiert das Baby vom Gesichtsausdruck der Mutter, der Z\u00e4rtlichkeit des Moments und den vestibul\u00e4ren Reizen des Schaukelns etc.<\/p>\n<h2>Psychologie der musikalischen Entwicklung<\/h2>\n<p>Einige Autoren haben verschiedene Entwicklungsphasen beim Erlernen von unterschiedlichen musikalischen Parametern nachgewiesen und beschrieben. Sie haben Entwicklungsschritte f\u00fcr den Erwerb musikalischer F\u00e4higkeiten vorgeschlagen, die abh\u00e4ngig sind von der Reaktion des Kindes auf verschiedene Wahrnehmungssituationen und von kreativen Freizeitsituationen, in denen Klang produziert wird, der als Musik betrachtet wird.<\/p>\n<p>Meilensteine in der Entwicklung musikalischer F\u00e4higkeit zwischen 0 und 6 Jahren (\u201eDevelopment milestones in musical ability from 0 to 6 years of age\u201c) Shuter-Dyson und Gabriel (1981)<\/p>\n<p>Alter<\/p>\n<p>0-1<br \/>\nReagiert auf T\u00f6ne.<br \/>\n1-2<br \/>\nMacht spontan Musik.<br \/>\n2-3<br \/>\nF\u00e4ngt an, S\u00e4tze aus Liedern zu reproduzieren, die es schon geh\u00f6rt hat.<br \/>\n3-4<br \/>\nVersteht die allgemeine Gliederung eines Liedes. Es k\u00f6nnte ein umfassendes Geh\u00f6r entwickeln, sollte es lernen, ein Instrument zu spielen.<br \/>\n4-5<br \/>\nKann Tonh\u00f6henregister unterscheiden, und durch Imitation einfache Rhythmen reproduzieren.<br \/>\n5-6<br \/>\nVersteht laut und leise, kann \u201cgleich\u201d und \u201cverschieden\u201d auseinanderhalten, wenn \u00fcber Melodien oder einfache Rhythmen gesprochen wird.<br \/>\nEntwicklungsmerkmale und musikalische Entwicklung beim Kleinkind (0-3 Jahre)<\/p>\n<p>8 Monate<\/p>\n<p>Das Kind reagiert auf Musik und andere akustische Reize, indem es seine Lage und seine normale Ruheposition ver\u00e4ndert.<br \/>\n18 Monate<br \/>\nDas Kind reagiert mit seinem ganzen K\u00f6rper rhythmisch auf Musik.<\/p>\n<p>Summt und singt spontan Silben mit.<\/p>\n<p>Ahmt Lieder nach, die es h\u00f6rt, und summt falsch mit.<br \/>\n2 Jahre<br \/>\nKind singt meistens mit, benutzt Perkussion und Bewegungen.<\/p>\n<p>Entdeckt Rhythmus (allgemein \u201centdeckt\u201d das Hirn den K\u00f6rper; Laufen, Tanzen, Sinn f\u00fcr physischen Rhythmus).<\/p>\n<p>Interesse an Musikinstrumenten. Ermutigt zu singen.<br \/>\n2 \u00bd Jahre<br \/>\nKann Musik und L\u00e4rm unterscheiden.<\/p>\n<p>Lieder und einfache Gedichte sind ihm gel\u00e4ufig.<\/p>\n<h2>Musik und Cochlear Implant<\/h2>\n<p>(Aus \u201cMusic and Cochlear Implants. Professional series Cochlear Ltd.2008\u201d)<\/p>\n<p>Bis heute gibt es nur wenig Forschungsmaterial zu F\u00e4higkeit der musikalischen Wahrnehmung von Kindern mit CI. Tara Vongpaisal, PhD Studentin an der Universit\u00e4t Toronto in Kanada, hat eine Studienserie \u00fcber Musik durchgef\u00fchrt. \u00a0Die untersuchte Gruppe bestand aus 10 implantierten Kindern und einer Kontrollgruppe von 10 Kindern mit normalen H\u00f6rwerten. Die Untersuchung bestand darin, einige Pop Songs aus drei verschiedenen Aufnahmearten herauszufinden: der Originalaufnahme, der Aufnahme ohne den Text (Karaoke Stil)\u00a0 und der auf dem Klavier gespielten Melodie. Kinder mit normalem Geh\u00f6r und Kinder mit CI erreichten \u00e4hnliche Ergebnisse, wenn sie die Originalversion anh\u00f6rten. Allerdings erbrachten die CI Kinder weniger gute Leistungen bei der Version ohne Text. Ihre Leistung wurde noch schlechter, wenn sie die auf dem Klavier gespielte Melodie identifizieren sollten, w\u00e4hrend Kinder mit normalem Geh\u00f6r ihre gute Leistung aufrechterhalten konnten.<\/p>\n<p>In einer zweiten Studie wurde die F\u00e4higkeit der Kinder, einzelne T\u00f6ne in einer Tonabfolge zu unterscheiden, gemessen. In einer monotonen Sequenz konnten Kinder mit CI den Tonwechsel zwischen einem und zwei Halbt\u00f6nen unterscheiden. Ihre Leistung war schlechter als die der Kinder der Kontrollgruppe, wenn die T\u00f6ne ihnen in unterschiedlicher Abfolge pr\u00e4sentiert wurden und sie bestimmen mussten, ob zwei Sequenzen die gleichen waren oder nicht. In diesem Zusammenhang hatten Kinder mit CI Schwierigkeiten, Wechsel von einem Halbton zu erkennen.<\/p>\n<p>In einer anderen Studie ging es darum, die Texte von bekannten Melodien zu wiederholen, entweder mit oder ohne musikalische Begleitung. Kindern mit CI wiederholten 19% der W\u00f6rter korrekt, wogegen Kinder der Kontrollgruppe mit normalem Geh\u00f6r 90% der W\u00f6rter richtig hatten.<\/p>\n<p>Die letzte Studie untersuchte, ob Kinder mit angeborenem H\u00f6rverlust und einem CI Informationen \u00fcber Klang und Zeitdauer von Liedern reproduzieren konnten. 12 japanische Kinder mit CI und 6 mit normalem Geh\u00f6r wurden ber\u00fccksichtigt. Kinder mit CI sangen den Rhythmus der Lieder \u00e4hnlich wie diejenigen mit normalem Geh\u00f6r. Trotzdem war ihr Klangspektrum reduziert und die Klangmuster standen in keiner Beziehung zu den verlangten Liedern.<\/p>\n<h2>Referenzen<\/h2>\n<p>1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 http:\/\/www.phys.unsw.edu.au\/jw\/Cochlear.html<\/p>\n<p>2.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Review. McDermott HJ.Trends Amplif. 2004; 8(2):49-82.<\/p>\n<p>3.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Music and Cochlear Implants. Professional series Cochlear Ltd.2008.pdf gratis zum Herunterladen. www.cochlear.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meilensteine der kindlichen Entwicklung\u00a0 Eulalia Juan Pastor fasst zusammen, wie die kindliche Entwicklung im Alter von 0 bis 3 Jahren im Allgemeinen verl\u00e4uft, welche Unterschiede in Entwicklungstempo und -umfang \u2018normal\u2019 sind und wie Verhaltensbeobachtungen helfen k\u00f6nnen, die Fortschritte des Kindes einzusch\u00e4tzen. Einf\u00fchrung W\u00e4hrend dieser Phase wird das Kind gr\u00f6\u00dfere Ver\u00e4nderungen durchlaufen und Fortschritte in allen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-408","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P6a3tE-6A","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/earbook.online\/hicen\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/408","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/earbook.online\/hicen\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/earbook.online\/hicen\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/earbook.online\/hicen\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/earbook.online\/hicen\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=408"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/earbook.online\/hicen\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/408\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":444,"href":"https:\/\/earbook.online\/hicen\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/408\/revisions\/444"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/earbook.online\/hicen\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=408"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}